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Migrantenförderung

Großzügige Spende hilft uns bei der Migrantenförderung

Der Schulleiter der Realschule plus Cochem Christian Etzkorn freute sich mit seinen Kolleginnen Melanie Thönnes und Anne Kramer eine großzügige Spende des Lions Club Cochem für ihre Schule entgegennehmen zu dürfen. Der amtierende Präsident des Clubs,  Brigadegeneral a.D. Lothar Schmidt und Bürgermeister Alfred Steimers aus Ulmen als Schatzmeister  konnten kürzlich die stolze Summe von 1.365 € überreichen.

Der Betrag stammt aus den Einnahmen eines vom Lions Club organisierten Benefizkonzerts des Landespolizeiorchesters im Kapuzinerkloster Cochem und dient zur weiteren Beschaffung von Unterrichtsmaterialien für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Der Lions Club engagiert sich schon seit dem vergangenen Schuljahr in diesem Bereich und  hat schon zahlreiche Maßnahmen zur Integration dieser Jugendlichen gefördert.

Gerne überzeugten sich jetzt die Vorstandsmitglieder erneut von der unterrichtlichen Arbeit vor Ort und den weiteren Fortschritten der Schülerinnen und Schüler.

 

Endlich wieder unbeschwert Kind sein

Integrationsprojekt: Pferde helfen Flüchtlings- und Migrantenkindern bei der Bewältigung ihrer schwierigen Situation


Bereits vor zwei Jahren hat die Realschule plus in Cochem die Integration von Flüchtlingskindern mit einem gezielten Deutschunterricht in die Wege geleitet (die RZ berichtete). Nun geht die Schule mit Anne Kramer, DaF-Lehrerin (Deutsch als Fremdsprache), einen weiteren Weg zur Integration. Zwei Pferde der Lehrerin helfen nun mit, dass sich die Kinder, die aus ihrem gewohnten Umfeld plötzlich entrissen und in ein völlig fremdes Land gebracht wurden, in ihrer neuen Umgebung wohlfühlen können.

Im April begann das Pferde-Projekt auf einem Reiterhof in Greimersburg. Derzeit sind insgesamt 14 Schüler angemeldet, die sich, aufgeteilt in zwei Gruppen, jeweils einmal in der Woche um die Pferde kümmern.

Es geht nicht um Reitunterricht, sondern darum, dass die Kinder, die fast alle in ihrem Heimatland und auf der Flucht Schlimmes erlebt haben, einfach wieder unbeschwert Kinder sein dürfen. Sie klettern auf großen Strohballen herum, spielen Verstecken in der Scheune oder toben über die Wiesen. Mit großem Eifer misten sie Ställe aus, striegeln das Fell der Pferde und füttern sie mit Heu und Möhren. Am Zügel führen sie die Vierbeiner quer durch die Reithalle oder geleiten sie über am Boden liegende Hindernisbalken. Die Kinder sind mächtig stolz, dass die großen, aber sanften Tiere ihren Aufforderungen folgen. Therapiepferd Lena, ehemals ein gemütlicher Kutschergaul, lässt sich geduldig von kleinen Händen tätscheln und die Mähne kraulen.

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