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Medienkompetenz

Fakenews erkennen: Workshop mit der Klasse 9b

Das Internet ist aus dem Alltag von Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Junge Menschen pflegen ihre Kontakte über soziale Netzwerke wie Facebook, WhatsApp und Instagram. Außerdem dient das Internet als Hauptlieferant von Informationen. Dass nicht alles, was es da zu lesen gibt, der Wahrheit entspricht, sondern viele sogenannte Fake News grassieren, darüber informierte jüngst Kriminologin Rita Steffes-enn in einem Vortrag im Schlossbergforum Schüler der Realschule plus sowie Auszubildende der Firma Dax Metallform.
„Ziel der Veranstaltung sollte neben der Prävention auch sein, dass sich Schüler und Auszubildende kennenlernen“, erklärt Martina Frenz. Zusammen mit Helene Dax, Geschäftsführerin von Dax Metallform und Sponsorin der Veranstaltung, hat die Lehrerin den Vortrag im Schlossbergforum organisiert. Und mit Rita Steffes-enn die richtige Wahl getroffen.
Zuerst scheinen die Schüler ein wenig skeptisch. Jeder weiß doch, dass im Netz Falschmeldungen an der Tagesordnung sind. Doch im Verlauf des Vormittags wächst das Interesse daran, was die Kriminologin zu sagen hat. Zu Beginn der Veranstaltung gibt es Kennenlernspiele, bei denen gepuzzelt und gerätselt wird. Zum Vortag begibt man sich dann zu den vorbereiteten Sitzreihen. „Wofür nutzt ihr das Internet“, fragt Steffes-enn. Die Antworten variieren: „Musik hören, informieren, chatten“. Informationen aus dem Internet zu beziehen, ist für Jugendliche zum Alltag geworden. Dass es neben seriösen Informationen auch sogenannte „Fake News“ gibt, ist nicht neu. „Aber wie geht man damit um?“, fragt Steffes-enn. Schnell entwickelt sich ein reger Gedankenaustausch zwischen der Vortragenden und den Zuhörern. Die lockere Art der Kriminologin imponiert den Jugendlichen. Es wird über Demokratie und Meinungsbildung, Freiheit und Gleichberechtigung diskutiert. Laut einer repräsentativen Studie nutzen Jugendliche das Internet überwiegend um sich zu informieren, Musik zu hören und Kontakte zu pflegen. Bei der Frage nach der Seriosität der Inhalte tendieren die meisten aber zu Nachrichten aus Tageszeitungen, Fernsehen und Radio. Auch wenn das die Medien sind, die von Jugendlichen eher selten genutzt werden. Steffes-enn geht in ihrem Vortrag darauf ein, worauf Falschmeldungen abzielen und wie man am besten damit umgeht. Dabei zieht die Kriminologin konkrete Beispiele aus dem Alltag der jungen Leute heran. Am Ende ist den Zuhörern bewusst, dass Wachsamkeit und ein kritischer Blick bei Informationen unbekannter Herkunft ratsam sind und die Internetnutzer schützen können. (RZ Kreis Cochem-Zell vom Mittwoch, 5. April 2017, Seite 15)

 

Werde Medienscout: Jetzt bewerben!

Seit über fünf Jahren gibt es an unserer Schule die Medienscouts, die euch ihre Hilfe anbieten, wenn es um Fragen rund um Soziale Netzwerke, Smartphones, Apps, persönliche Daten im Internet oder Handynutzung in der Schule, aber auch um Probleme mit Cybermobbing im Internet geht. Außerdem bieten sie Projekttage für die Klassen 6 und 7 an, die sich mit den oben genannten Themen befassen. Zur Vorbereitung werden wir u.a. an entsprechenden Workshops teilnehmen.

Du möchtest gerne Medienscout werden?
Dann bewirb dich jetzt für die Ausbildung. Die Medienscouts treffen sich immer mittwochs von 13:30-15:00 Uhr, stehen den Mitschülern mit Rat und Tat zur Seite, bereiten Aktionen vor und stöbern die neuesten Trends im Internet auf. Eine Anmeldeliste hängt ab Montag, 14.9. am Hausmeisterkiosk unserer Schule aus.

Die Medienscouts-AG umfasst maximal 10 Teilnehmer. Bei mehr Bewerbern entscheidet ein kurzer Auswahltest.
Vorraussetzung: 8.-10.Klasse. Weitere Fragen an Herrn Thelen

 

ECDL "Base" erfolgreich gemeistert

Im Rahmen des IT Unterrichts Klasse 9 haben Marie R. (9a), Johanna L., Carolin M., Nils S., Thomas Z. (alle 9b), Robin G. und Jan-Luca F. (beide 9c) den ECDL Base erfolgreich absolviert. Der ECDL Base ist ein europaweit anerkanntes Zertifikat, das den Umgang mit Anwendungsprogrammen (Word, Excel) sowie grundlegende Kenntnisse im Umgang mit dem Computer bescheinigt. Im Schuljahr 2014/15 haben die Schüler die Prüfungen in den Bereichen Computer-Grundlagen, Online-Grundlagen, Textverarbeitung und Tabellenkalkulation erfolgreich bestanden.

Im kommenden Schuljahr stehen für die Schülerinnen und Schüler noch drei weitere Prüfungen an, um so den „großen“ ECDL zu erwerben.

 

Jugendmedienschutz: Medienscouts helfen ihren Mitschülern

Die Medienscouts der Realschule plus Cochem, die zum ersten Mal vor fünf Jahren im Rahmen des 10-Punkte-Programms "Medienkompetenz macht Schule" des Landes Rheinland-Pfalz geschult wurden um Ansprechpartner für Fragen und Probleme rund um Vernetzung zu sein, sind nach wie vor aktiv an unserer Schule. Die Aufgaben der Medienscouts bestehen zum einen darin, über Risiken der Nutzung von sozialen Netzwerken, Chat-Programmen und Apps aufzuklären und zum anderen Hilfestellung an jüngere Schüler ihrer Schule zu geben, die sich noch nicht so gut auskennen, wenn es um Datenschutz, Cybermobbing oder Webpräsenz geht.
Am Safer Internet Day Mitte Februar wurden alle 7. Klassen in einem eintägigen Projekt durch die Medienscouts geschult, wobei auf bestimmte Themenwünsche der Klassen eingegangen wurde.

Unsere Medienscouts 2014/15: Nadine, Leon, Jan Luca, Daniel, Larissa, Emrah, Max, Sonja, Peter, Sebastian, Julian und Maxi. Leitung: Hr. Thelen

Für das laufende Schuljahr sind weitere Projekte in den Klassen (5)/6 geplant, auf die sich die zwölf Scouts, allesamt Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 zur Zeit unter der Leitung von Herrn Thelen vorbereiten. Sie treffen sich dazu immer mittwochs von 13:30 bis 15:00 Uhr im PC2. Wenn ihr Fragen oder Probleme zu den oben genannten Themen habt, könnt ihr jederzeit eine Sprechstunde mit den Medienscouts vereinbaren. Sie helfen euch gerne weiter oder geben euch Tipps und weiterführende Kontaktadressen.

 

Medienscouts vertiefen ihr Wissen in Sachen Datenschutz

Die Projektgruppe der Medienscouts, mittlerweile bereits seit vier Jahren an unserer Schule aktiv, vertiefte Anfang April ihr Fachwissen in Sachen Datenschutz. Dazu hatten sie Tobias Härtling, einen Referenten des Landesbeauftragten für Datenschutz Rheinland-Pfalz, zu sich in die Realschule eingeladen. In dem vierstündigen Workshop ging es darum, wie ich als Internetnutzer vor allem in sozialen Netzwerken auf die Weitergabe meiner persönlichen Daten achte, was mit diesen Daten geschieht und warum sie von Google & Co. gesammelt werden. Herr Härtling gab zudem nützliche Tipps und Einblicke in den Umgang mit Messengern wie Whatsapp oder dem Facebook Messenger, ausserdem stellte er Alternativprogramme wie Threema oder Telegram vor.

In dem Abschnitt Suchmaschinen interessierte die Medienscouts vor allem die Möglichkeit, persönliche Spuren im Internet durch entsprechende Einstellungen im Browser oder durch den Einsatz von alternativen Suchmaschinen wie Ixquick oder DuckDuckGo zu vermeiden. Mit den neuen Erkenntnissen wollen die Schüler nun in den nächsten Wochen weitere Projekte für ihre Mitschüler vorbereiten, um ihr Wissen entsprechend weiterzugeben.                    [Internettipp zum Thema: Youngdata.de]

 
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