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Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an der Realschule plus Cochem

Junge engagierte Menschen zwischen 16 und 26 Jahren können sich an der Realschule plus Cochem für ein Freiwilliges Soziales Jahr bewerben!

Für ein Jahr arbeiten die Freiwilligen an einer Ganztagsschule mit, unterstützen die Lehrerinnen im Unterricht und bei der Aufsicht, betreuen die Kinder beim Mittagessen oder bei den Hausaufgaben, begleiten das Nachmittagsangebot und können gegebenenfalls sogar eine eigene AG anbieten. Auch die Mitarbeit in der Verwaltung, technische Aufgaben oder die Unterstützung des Hausmeisters können die vielfältigen Tätigkeitsfelder ergänzen. Dabei ist es egal, ob man einfach Lust hat, etwas Sinnvolles zu tun, ob man ein Lehramtsstudium, einen anderen pädagogischen Beruf anstrebt oder das FSJ als tolle Möglichkeit sieht, das Berufsleben kennenzulernen und sich im pädagogischen Feld zu testen. Als Freiwilliger erhält man ein monatliches Taschengeld in Höhe von 320 € zzgl. 20 € für Verpflegung, ist sozialversichert und nimmt an insgesamt 25 Bildungstagen teil, in denen notwendiges Wissen und Kompetenzen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vermittelt werden.
Interessierte informieren und bewerben sich über das Kulturbüro Rheinland-Pfalz – Träger des FSJ – unter www.fsj-ganztagsschule.de oder direkt bei der Realschule plus Cochem unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Ausstellung: Kunst unserer Schüler in der Sparkasse zu sehen

In der Kundenhalle der Sparkasse in Cochem sind vom 11.3. bis zum 22.3.2019 Bilder und plastische Objekte unserer Schülerinnen und Schüler zu sehen. Beispielsweise wurden im Wahlpflichtfach „Gestaltung und Design“ im 9. Schuljahr Stuhlmodelle angefertigt. Die Schüler konnten für die Umsetzung ihrer zeichnerischen Ideen verschiedene Materialien wie Holz, Plastik, Textilien und Farbe verwenden. In der 10. Klasse wurden Handpuppen nach eigenen Entwürfen der Schülerinnen und Schüler genäht. Mit ihnen werden im Rahmen der Unterrichtsreihe „Darstellendes Spiel“ gruppenweise Rollenspiele zu sozialen Themen eingeübt. Mit Collagen zum Thema „Polymeer“ möchten Schülerinnen und Schüler einer Klasse 9 die Plastikverunreinigung der Meere anklagen. Im 8. Schuljahr wurden im Kunstunterricht Schuhe zeichnerisch umgestaltet. Eine Sandalette kann durch das Einfügen von Noten und einer E- Gitarre verfremdet und damit zum „ Klingen“ gebracht werden. Darüber hinaus sind Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Graffiti und Dot Painting zu sehen.

 

Lange Nacht der Sportprofilklasse

Die Sportprofilklasse 5e der gemeinsamen Orientierungsstufe des Gymnasiums und der Realschule plus Cochem hat in der Nacht vom 14.02.-15.02.2019 ein besonderes Training absolviert: Die Sportnacht. Nicht nur bei Ballspielen hatten die Kinder Freude und Erfolg, sondern auch beim Turnen, Parkour, bei der Moorhuhn Jagd und bei lustigen Outfit-Würfelspielen. Am Abend stärkten sich die Sportlerinnen und Sportler mit leckeren Würstchen, Brötchen und Obsttellern, die in der Schulküche vorbereitet wurden. Die Nacht verging wie im Flug. Um Mitternacht durfte eine kleine Pyjama Party nicht fehlen. Nach dem gemeinsamen gesunden Frühstück gingen alle erschöpft, aber glücklich nach Hause. Es war für alle eine unvergessliche und trainingsintensive Sportnacht.

 

Realschule plus wird Landesschulmeister im Gerätturnen

Bereits beim Regionalentscheid sorgte die Mannschaft der Realschule Cochem für eine Überraschung: Da die Mädchen zum ersten Mal bei Jugend trainiert für Olympia dabei waren, rechnete keiner damit, dass sie gewinnen könnten. Nach dem Sieg in Wolfstein waren sich die Turnerinnen – Janina H., Sarah H., Anna M., Paula L. und Isabella S. -  einig: Den Landesentscheid wollten sich ebenfalls gewinnen. Die Mannschaft wurde jedoch vom Pech verfolgt. Eine Woche zuvor verletzte sich Anna im Sportunterricht schwer am Finger, Janina stürzte beim Salto, Isabella lag ein paar Tage später mit einer Magenerkrankung im Bett und einen Tag vor dem Wettkampf erkrankte auch Paula, die letztendlich zu Hause bleiben musste. Die Teilnahme schien unmöglich. Da die Turnerinnen dennoch gerne hinfahren wollten, da es um die Ehre ginge, wurde schnell beschlossen, eine Schülerin aus der Sportprofilklasse mitzunehmen. Glücklicherweise erklärte sich Lena K. bereit spontan mitzufahren. Es war ihr erster Wettkampf überhaupt. Umso mehr muss gewürdigt werden, wie gut sie durch die Übungen kam. Vor allem ihre Sprunghocke über den Bock war sensationell, sodass sie hier kaum Abzüge bekam. Anna M., die ursprünglich aufgrund ihrer Verletzung nur den Balken turnen wollte, entschloss sich spontan auch an anderen Geräten zu turnen, und so zeigte sie die beste Bodenübung in diesem Wettkampf und den drittbesten Sprung! Auch Isabella S. sprang sehr sicher über den Tisch und turnte ansonsten einen sehr soliden Wettkampf. Janina H. punktete mit der zweitbesten Balkenübung des Tages. Sarah H. war an diesem Tag die Beste am Stufenbarren. Zudem waren die inoffiziellen Einzelplatzierungen der Turnerinnen, die schon seit Jahren mehrmals in der Woche bei TV Cochem Gerätturnen trainieren, herausragend: Sarah – 2. Platz, Janina – 4. Platz, Isabella – 6. Platz und Anna – 7.Platz. Nach einem langen Wettkamptag durfte das Team der Realschule Cochem die Siegerurkunde entgegennehmen. Mit einem deutlichen Vorsprung von 6 Punkten wurde es Landesschulmeister! Damit werden die Mädchen aus Cochem das Land Rheinland-Pfalz auf dem Rhein-Main-Donau-Schulcup repräsentieren. Die Trainerinnen, Annika Hofmann (die für die Schule kampfrichterte) und Agnieszka Hoepp (Realschullehrerin), waren mit den Ergebnissen sehr zufrieden und hoffen, dass die Mannschaft auch beim Finale in Nürnberg ähnliche Leistungen zeigt.

 

Sportunterricht im Freien

Die Sportprofilklasse 5e der gemeinsamen Orientierungsstufe des Gymnasiums und der Realschule plus Cochem stellt sich auf alle Wetterlagen ein. Blitzschnell wurde der Trainingsanzug gegen den Schneeanzug getauscht. Auf dem Programm standen Skigymnastik, Schneeballweitwerfen und -zielwerfen, winterliche Teamspiele und Berganläufe im Tiefschnee. Besonders toll für die Kinder war der Rückweg, der von den meisten in Bauchlage absolviert wurden ist. Es war für alle eine erlebnisreiche Sportstunde, die so schnell niemand vergisst.

 

Besuch der Landtagsabgeordneten Anke Beilstein und Benedikt Oster

Am 11. Februar 2019 hatten die Klassen 10 der Realschule Plus Cochem die Möglichkeit, sich mit den Landtagsabgeordneten Anke Beilstein (CDU) und Benedikt Oster (SPD) zu unterhalten. Aufgrund der vielen Termine der Abgeordneten verschob sich das Treffen vom 9. November auf den 11. Februar.
Auf den 9. November fällt eine Reihe von Ereignissen, die für die deutsche Geschichte als politische Wendepunkte gelten. Am 9.November 1918 wurde die Republik ausgerufen. Im Jahre 1938 wurden an diesem Tag von den Nationalsozialisten Synagogen und Geschäfte der Juden zerstört. Genau 51 Jahre später fiel die Berliner Mauer.
Schon mehrere Jahre treffen sich Abgeordnete mit Schülern, um diese Ereignisse aber auch aktuelle Sachen zu besprechen. Zwei Unterrichtsstunden lang durften die Schüler den Landtagsabgeordneten Fragen zu Ihrem Beruf, der aktuellen Situation Deutschlands und der ganzen Welt stellen. Auch das Privatleben der Abgeordneten interessierte die Schüler. Unter anderem wurde Ihre Meinung über den Brexit, Artikel 13, das Tierwohllabel, das Bürgergeld,  die Stellung zu anderen Parteien oder warum sie gerade dieser Partei beigetreten sind und vieles weitere erfragt. Die Abgeordneten beantworteten die Fragen deutlich, genau und ausführlich. Gerne hätten die Schüler mehr Fragen gestellt, aber die Zeit ging zu schnell vorbei. Deshalb wurde anschließend in den Klassen über einzelne Themen geredet. (Carolin, Schülerin der Klasse 10a)

 

Klasse 10c erfährt wie es ist, Eltern zu sein…

Die Klasse 10c der Realschule plus Cochem nahm vom 22.-25. Januar 2019 an einem „Elternpraktikum“ teil. Dieses Projekt wurde von der Schwangerenkonfliktberatungsstelle „Donum Vitae“ unterstützt.

Die Schüler bekamen im Team ein „eigenes Baby“, um es eigenverantwortlich zu betreuen. Das Real Care®Baby zeigte sehr realistisch die Bedürfnisse eines echten Säuglings.  Der gespeicherte Tagesablauf des „Babycomputers“ beruhte auf Aufzeichnungen von Eltern Neugeborener. Wenn es schreit, konnte es ausschließlich vom verantwortlichen Jugendlichen versorgt werden. Der Real Care® Baby Computer zeichnet jede Versorgung und jede unterlassene Behandlung auf.  Alle Verpflichtungen und Aufgaben, die Elternschaft mit sich bringen, müssen erfüllt werden. Genauso haben die Jugendlichen einige Tage und Nächte erlebt, was es bedeutet, rund um die Uhr verantwortlich für ein Baby zu sorgen. Ein Kind verändert das Leben der Eltern sehr, und für vier Tage konnte die 10 c in diesen „Alltag“ hineinschnuppern.  Es ging in diesem Projekt aber nicht nur um die Betreuung der Puppe. Die Schüler erhielten unter anderem auch Informationen zu den Themen:

Rauchen und Alkohol in der Schwangerschaft, Austausch  mit einer Hebamme, Schütteltrauma, Gesunde Ernährung für Mutter und Kind, Welche Kosten kommen auf mich zu, Wo bekomme ich finanzielle Unterstützung, Schwangerenberatungsstelle, Verhütung

Alle diese umfangreichen Informationen ermöglichten den Schülern eine verantwortungsbewusste Auseinandersetzung mit diesem sensiblen Thema. Ziel dieses Klassenprojektes war es, die Schüler nicht vom „Kinderkriegen“ abzuschrecken, sondern diese Entscheidung für sich bewusst zu treffen und verantwortungsbewusst zu handeln.

 

Unsere Frau Peters - 25 Jahre im Schuldienst

Am 01. Februar konnte die Realschullehrerin Nicole Peters auf 25 Jahre im Schuldienst zurückblicken. Nach ihrem Studium der Fächer Mathematik und Chemie an der Universität Koblenz-Landau absolvierte die gebürtige Westerwälderin ihr Referendariat am Studienseminar in Trier und an der Augustiner-Realschule in Hillesheim. Dort erhielt sie auch anschließend ihre erste Planstelle.
Aus familiären Gründen zog es Nicole Peters jedoch 2003 aus der Eifel nach Cochem und sie wurde aufgrund ihrer aufgeschlossenen und einfühlsamen Art schnell zu einer von der Schulgemeinschaft der Realschule plus Cochem sehr geschätzten Kollegin. Sie führte immer wieder Klassen zur Mittleren Reife und organisiert die schulischen Maßnahmen zur individuellen Förderung („Lernbüro“) der Schülerinnen und Schüler. Mit großem Engagement betreut sie in jedem Schuljahr sowohl die Mathematikwettbewerbe der schulartübergreifenden Orientierungsstufe mit dem Gymnasium als auch diejenigen für die Klassenstufen 7 bis 10 der Realschule plus. Für Schulleiter Christian Etzkorn w­­ar es daher eine Ehre, ihr nunmehr im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Dankurkunde der Landesregierung aushändigen zu dürfen.

 

Bunter Tag der offenen Tür des MvCG und der Realschule plus Cochem

Die Schulleitungen, Michaela Koch und Christian Etzkorn, sowie die Schulgemeinschaften beider Schulen freuten sich über die zahlreichen Viertklässler aus der Region, die mit ihren Eltern der Einladung zum Tag der offenen Tür beider Schulen gefolgt waren. Ihnen wurde die Gelegenheit geboten, sich über die gemeinsame Orientierungsstufe (GOS) sowie weitere Angebote beider Schulen informieren zu können.
Nach den Begrüßungsworten im Schlossbergforum und der musikalischen Einstimmung unter der Leitung von Dietmar Kiwitt konnten die Besucher das vielfältige Programm, welches die Lehrkräfte und die GOS-Leitung, Pia Franzen und Daniel Braun-Weberskirch, vorbereitet hatten, ausgiebig erkunden.
Die Besucher informierten sich je nach Interessenlage über die verschiedenen Fächer, Profilangebote und Arbeitsgemeinschaften.
Die Fremdsprachenlehrkräfte luden in Latein und in Französisch zu kleinen Theaterstücken und Mitmachgelegenheiten ein und präsentierten das bilinguale Angebot des Gymnasiums und der Realschule plus.
Bei den naturwissenschaftlichen Fächern gab es viele Stationen zum Experimentieren und Forschen. Die Wahlpflichtfächer Hauswirtschaft und Sozialwesen, Technik und Naturwissenschaft sowie Wirtschaft und Verwaltung präsentierten sich in verschiedenen Räumen und boten Leckeres zum Kosten und Neues zum Ausprobieren an.
Großes Interesse gab es auch in der Sporthalle, wo neben den Informationen zur Sportprofilklasse für die jungen Besucher eine abwechslungsreiche Bewegungslandschaft aufgebaut wurde, die zum Mitmachen einlud. Auch die offenen Proben der Bläserklassen der GOS zogen viele interessierte Gäste an. Regen Anklang fand das Ausprobieren der Instrumente für Kinder im Musiksaal, um herauszufinden, welches Instrument ihnen besonders gut liegt.
Im PC-Raum der Realschule plus stellten die Medienscouts ihre Projekte und die Fachlehrkräfte das Fach Informationstechnologie (ITG) vor.
Informationen erhielten die Besucher auch zum vielfältigen Ganztagsschulangebot, zur Schwerpunktschule und zu den verschiedenen Förderangeboten. Alle Beteiligten erlebten einen bunten und abwechslungsreichen Nachmittag.

Alle Interessierten können sich ab dem 15.02.19 bis zum 22.02.19 in den Sekretariaten des Gymnasiums und der Realschule plus von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr (freitags bis 13.00 Uhr) anmelden.
Mitzubringen sind das Halbjahreszeugnis mit Fotokopie, das gelbe und rosa Blatt aus dem Empfehlungsblock der Grundschule und die Geburtsurkunde bzw. das Stammbuch. Für die Abbuchung des Kostenbeitrages der Bläserklasse benötigen wir noch Ihre Bankverbindung (IBAN).

 

Zehntklässler erfolgreich beim Planspiel Börse

Im Wahlpflichtfach Wirtschaft und Verwaltung (WuV) nehmen unsere Schüler jedes Jahr im Herbst am Planspiel Börse der Sparkasse Mittelmosel teil. Ziel ist es, während der etwa achtwöchigen Spielzeit ein fiktives Startkapital möglichst gewinnbringend an der Börse anzulegen.
In diesem Jahr nahmen an acht Schulen 180 SchülerInnen in 53 Spielgruppen an dem Wettbewerb teil. Unter den Spielgruppen unserer Schule war das Team um Lars K., Mesut A., Leon M. und Eliah R. (Foto, alle Klasse 10a) so erfolgreich, dass sie den zweiten Platz in der Gesamtwertung erzielten.
Als Gewinn ging es am vergangenen Freitag zur Siegerehrung in die Karthalle nach Wittlich, wo neben der Preisverleihung (mit Urkunde und Geldpreis) ein ausführliches Gokartrennen mit den anderen siegreichen Teams auf dem Programm stand. Begleitet von ihrem betreuenden Lehrer Jörg Thelen erlebten die Zehntklässler dort einen aufregenden, rasanten Nachmittag, der anschließend mit dem Besuch im Burger House abgerundet wurde.
Gratulation an das siegreiche Team und vielen Dank an die Sparkasse Mittelmosel für die tolle Organisation und den unvergesslichen Nachmittag in Wittlich!

 

Sieg beim Regionalentscheid "Jugend trainiert für Olympia"

Unsere Schule stellte dieses Jahr zum ersten Mal eine Turnmannschaft für den populären Wettkampf "Jugend trainiert für Olympia". Die jungen Schülerinnen - Sarah H., Janina H., Paula L.,  Anna M. und Isabella S. - bereiteten sich auf den Wettkampf teilweise im Rahmen des Sportunterrichts, teilweise im Turnverein TV Cochem vor. Der Regionalentscheid für den Bereich Trier fand in Wolfstein statt. Es wurde an vier Geräten geturnt: Sprung, Reck, Balken und Boden. Die Mädchen konnten ihre Übungen mit Bravour abrufen und überzeugten vor allem am Boden, wo sie elegante Choreografien und beinahe fehlerlos geturnte Elemente zeigten. Die fleißigste Punktesammlerin war  Janina H., dicht gefolgt von ihren Mannschaftskameradinnen. Am Ende siegte die Cochemer Turnerinnen mit fast 20 Punkten Vorsprung! Wir hoffen, dass sie dieses hervorragende Ergebnis auch bei dem Landesentscheid in Plaidt wiederholen werden.

 

Sportprofilklasse mit Bestnoten

Seit drei Jahren wird die Sportprofilklasse an der Gemeinsamen Orientierungsstufe der Realschule plus Cochem und des Martin von Cochem Gymnasiums angeboten – Zeit für eine erste Zwischenbilanz: „Mir gefällt an der Sportprofilklasse besonders gut, dass man Sport-Aktionstage hat, dass man bisschen anspruchsvollere Sachen lernt, dass man Schwimmunterricht und zwei Stunden mehr Sport hat“, bringt es ein Schüler auf den Punkt.

Bei einer aktuellen Umfrage in der Sportprofilklasse 6e geben alle Schülerinnen und Schüler an, sehr zufrieden mit ihrer Profilwahl zu sein. Besonders gut finden sie die beiden zusätzlichen Sportstunden, die so in den Regelunterricht integriert sind, dass kein Nachmittagsunterricht anfällt.

Auch die Sport-Aktionstage kommen sehr gut an: Mountainbike-Tour, Rudertag am Bootshaus der Cochemer Rudergesellschaft, Spieleturnier, Eislaufstadion und Jumphouse bekommen Bestnoten von den Schülern. Insbesondere der regelmäßige Schwimmunterricht trägt gute Früchte, da Fünft- und Sechstklässler sich motorisch gesehen im besten Lernalter befinden und so spielerisch die verschiedenen Schwimmtechniken erlernen.

Doch auch die soziale Komponente ist der Klasse wichtig: “Ich finde diese Klasse so toll, weil man bei vielen Sportarten Kampfgeist und Teamfähigkeit braucht. Und hier wird sowas aufgebaut“, lautet ein Schülerstatement. Hilfsbereitschaft, Fair Play, Teamgeist, aber auch das Einhalten von Regeln können im Sportunterricht ideal geschult werden.

Fragt man die jungen Sportlerinnen und Sportler danach, was man als Mitglied einer Sportprofilklasse mitbringen sollte, um in einer solchen Klasse gut klar zu kommen, so nennen sie Aspekte, die auch bei der Sichtung der zukünftigen Fünftklässler alljährlich betrachtet werden: Ausdauer, Gefühl für Bewegung im Wasser, Körperspannung, Ballgefühl und vor allem Spaß an körperlicher Anstrengung, sowie vielseitiges sportliches Interesse.

Wer über diese Punkte in mindestens durchschnittlichem Maße verfügt, der kann sich für das neue Schuljahr zur Sportprofilklasse anmelden und vielleicht nächstes Jahr folgender Schüleraussage zustimmen: „Mir gefällt sehr gut, dass wir so viel Sport haben und dass man dort immer etwas Neues und Cooles lernen kann und Teamgeist zeigt!“

Beim Tag der offenen Tür am 25. Januar 2019 kann man sich von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr über die Sportprofilklasse und die weiteren Angebote der Gemeinsamen Orientierungsstufe von Realschule plus und Martin von Cochem Gymnasium vor Ort informieren.

 

Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung? Die Realschule plus in Cochem ist gewappnet

Die  Realschule plus in Cochem begegnet Problemen im Fach Deutsch mit zusätzlichen Qualifikationen. Sarah Trosdorff ist Trainerin bei Leserechtschreibschwäche (Legasthenie).

Das Hauptmerkmal einer Leserechtschreibstörung ist eine enorme Beeinträchtigung in der Entwicklung der Lesefertigkeiten, die nicht allein durch unangemessene Beschulung, das Entwicklungsalter oder Probleme des Sehvermögens erklärbar ist. Nicht immer werden solche Schwierigkeiten schon in der Grundschule deutlich. An der Realschule plus in Cochem durchlaufen alle Schüler zu Beginn der 5. Klassen in den Hauptfächern Deutsch und  Mathe einen unbenoteten Lernstandstest. Im Fach Deutsch sichten die unterrichtenden Lehrer nun die Ergebnisse und teilen die Kinder, bei denen Probleme deutlich geworden sind, in Deutschförderkurse ein. In kleinen Gruppen wird hier außerhalb des regulären Unterrichtes gearbeitet. Dafür hat Realschullehrerin Sarah Trosdorff eine Zusatzausbildung zur Trainerin bei Leserechtschreibschwäche/Legasthenie absolviert. Aufgrund dieser Qualifikation erkennt sie den Unterschied zwischen einer Legasthenie und regulären Defiziten im Fach Deutsch besser, denn der Übergang kann relativ fließend sein. Eine entsprechende Förderung der Kinder kann nur auf Grundlage einer fachlich korrekten Analyse stattfinden.  Es ist unabdingbar, zu Beginn der Kurse am Selbstwertgefühl der Schüler/innen zu arbeiten, denn häufig leiden Kinder und Jugendliche mit Lernstörungen an Selbstzweifeln und Versagensängsten. Zudem wird der Fokus nicht auf die Defizite gelegt, sondern auf das, was die Schüler/innen schon können. Die Kinder sollen Strategien an die Hand bekommen, die sie in Schule und Alltag anwenden können. Die besondere Lernatmosphäre der kleinen Kurse sorgt für gewinnbringende Ergebnisse und ein individuell zugeschnittenes Lernprogramm, von dem die Jugendlichen in der gesamten Schulzeit profitieren.

 

Wahlpflichtfach Darstellendes Spiel der Klassen 9 und 10 aus Cochem auf den Spuren von „Aschenputtel“

Im November 2018 machten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 und 10 des Wahlpflichtfaches Darstellendes Spiel der Realschule plus Cochem nach ihrem regulären Unterricht auf den Weg nach Koblenz ins Theater, um dort an einem Workshop zur Oper „La Cenerentola“ teilzunehmen. Bei der Oper handelt es sich um ein Dramma giocoso von Gioacchino Rossini, das eine zeitgemäße Darstellung von „Aschenputtel“ zeigt. Durch verschiedene theaterpädagogische Methoden konnten die Schülerinnen und Schüler in unterschiedliche Rollen des Stückes schlüpfen und wurden so mit Musik und Handlung vertraut gemacht. Dank der kompetenten Betreuung wurden Schülern Zugänge zum Theater möglich gemacht, die ihre Sinne im Hinblick auf Theater und kulturellen Dialog schärften.

Die angebotenen Workshops machten die Theaterwelt für die Schüler erfahrbar und gaben tolle Einblicke in die Theaterarbeit, die die Schülerinnen und Schüler auch für ihren eigenen Unterricht mitnehmen konnten.  So erlebten sie praxisnah Theater, durch eigenes Schauspiel, durch Zuschauen und im Anschluss durch Aufführungsanalyse – eine Bereicherung für Schüler undLehrer.

Das Angebot des Theater Koblenz ist fest in den Unterricht der Kurse des Darstellenden Spiels an der Realschule plus integriert. Theateraufführungen, Werkseinführungen, Workshops oder Schultheatertage werden gerne genutzt. So hat jeder Kurs die Möglichkeit im Laufe des Schuljahrs davon zu profitieren und seine Theatererfahrung zu ergänzen, zu erweitern und zu schärfen.

Der Theaterabend in tollem Ambiente und mit gewinnbringenden Erfahrungen machte allen Teilnehmenden Lust auf mehr.

 

GOS kürt Schulsiegerin des Vorlesewettbewerbs

Am 27.11.2018 wurde beim jährlich stattfindenden Vorlesewettbewerb der Gemeinsamen Orientierungsstufe der Realschule plus Cochem und des Martin-von-Cochem-Gymnasiums aus den Klassensiegern der Schulsieger der sechsten Klassen ermittelt. Die besten Leser vertreten ihre Schule im Februar 2019 beim Kreisentscheid.
Dieses Jahr konnten Vanessa B. (6a), Kim A. (6b), Victoria H. (6c), Luca J. (6d), Jennifer W. (6e), Greta K. (6f), Kim B. (6g) und Maja-Jolie R. (6h) als Klassensieger mit ihren guten Leseleistungen durchsetzen. Der Wettbewerb gliedert sich in zwei Runden, in denen neben einem selbst gewählten und eingeübten Text auch ein Fremdtext spontan vorgelesen wurde. Hierbei kommt es neben der Leseflüssigkeit auch auf die Lebendigkeit des Vortrags an. Neben Jugendbuchklassikern wie „Die Peppermints“ von Franziska Wonnebauer stellten die Klassensieger auch ihre eigenen Lieblingsbücher wie zum Beispiel „Die Glücksbäckerei – Das magische Rezeptbuch“ oder „In der Faulheit liegt die Kraft“ vor. Als Fremdtext diente in diesem Jahr ein Ausschnitt aus dem Jugendbuch „Hilfe, die Herdmanns kommen“ von Barbara Robinson. Greta K. konnte die Jury durch ihr lebendiges Vorlesen aus dem Roman „Elena – Sommer der Entscheidung“ von Nele Neuhaus sowie durch eine souveräne und lebhaft vorgetragene Präsentation des Fremdtextes überzeugen und sich so als Siegerin durchsetzen. Herzlichen Glückwunsch! Sie wird die Schule nun im Kreisentscheid vertreten. Alle Teilnehmer bekamen für ihre tollen Leistungen ein Buchpräsent. Für die nächste Runde, den Vorlesewettbewerb auf Kreisebene im Februar 2019, wünschen wir unserer Schulsiegerin weiterhin viel Erfolg! Text: Anne Strehlow (MvCG)

 

Begeisterte Schüler bei der Nacht der Technik

Auch die 13. Auflage der Nacht der Technik in den Räumen der Handwerkskammer Koblenz in der August-Horch-Straße hatte es in sich: Vorträge, virtuelle Reisen ins All, Shows, Mitmachaktionen, Präsentationen sowie viele Materialien rund um Ausbildung und Weiterbildung im Handwerk.
Für die Gruppe der Realschule, die zusammen mit ihrer Lehrerin den Samstag Nachmittag dort verbrachten gab es viel Interessantes zu sehen und zu hören. Ein Highlight war die Show mit Burkhardt Weiß, der auch im Fernsehen Wissenssendungen mit Experimenten moderiert.
Bei dem Versuch ein Handy wasserdicht zu verschließen wurde ein Schüler unserer Schule ausgewählt (siehe Foto oben rechts). Er stellte freiwillig sein Handy zur Verfügung....... und tatsächlich, mithilfe von nur zwei Luftballons bekam Burkhardt Weiß das Handy wasserdicht und versenkte es in einem Wasserbecken. Unser Schüler bekam nach einiger Zeit sein Handy unbeschädigt wieder.
Alles in allem hat sich der Besuch ein weiteres Mal unbedingt gelohnt und soll auch im nächsten Jahr für freiwillige wieder stattfinden.

 

Zehntklässler besuchen die Völklinger Hütte

Am Donnerstag, den 25.10.2018 besuchten die Klassen zehn der Realschule plus in Cochem die Völklinger Hütte. Nach einer langen, aber landschaftlich sehr schönen Zugfahrt folgte ein kurzer Fußmarsch zur Hütte. Schon im Vorfeld wurde im Unterricht einiges bearbeitet.

So wurde das Stahlwerk 1881 von Julius Buch gegründet. Zeitweise war die Völklinger Hütte der weltgrößte Roheisen Produzent. Im ersten Weltkrieg stockte die Produktion jedoch. Wie die Schüler erfuhren arbeiteten im zweiten Weltkrieg mehr als 12.000 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter in den Hütten. Die höchste Beschäftigungszahl lag jedoch mit 17.000 Beschäftigten im Jahr 1965. Die Hütte arbeitete allerdings zunehmend unwirtschaftlich und so erfolgte im Juli 1986 der letzte Roheisenabstich – die Hütte wurde stillgelegt.

Seit 1994 gehört dieses Industriedenkmal zum UNESCO Weltkulturerbe. In der strukturschwachen Region des Saarlandes nimmt der Tourismus zu und stützt so die Region.

Die Führungen dauerten 1,5 Stunden und das Highlight für die meisten Schülerinnen und Schüler war der Gang auf den Hochofen, wofür man allerdings schwindelfrei sein musste und aus Sicherheitsgründen einen Helm tragen musste.Kaum zu glauben, dass die Arbeiter dort Temperaturen von 70° C ausgesetzt waren und dies mit viel Tee zum Teil zwölf Stunden aushalten mussten.

Überhaupt kann man sagen die Schwerindustrie hat den Menschen körperlich und geistig unglaublich viel abverlangt.Auch die Familien in der Umgebung der Völklinger Hütte waren durch enorme Erzstäube noch bis in die siebziger Jahre stark belastet. Die Stadt Völklingen muss in ein rostrotes „Erzstaubkleid“ gehüllt gewesen sein.Eine kostenlose Zusatzausstellung zeigte den Lebensweg von Queen Elizabeth aus England mit all seinen Stationen. Auch einige persönliche Teile, wie Teetassen und Schmuckstücke wurden ausgestellt. Alles in allem kann man sagen, das ist ein durch aus interessanter Tag war, die in der Schule erarbeiteten Inhalte konnten einmal mit der Wirklichkeit abgeglichen werden. (VF)

 

Der Zukunftsmacher im Dialog mit unseren Schülern

Am 6. September 2018 hatten die 9. und 10. Klassen der Realschule plus Cochem die Möglichkeit, sich den Vortrag „die große digitale Transformation – Zukunft 4.1 von Jörg Heynkes anzuhören. Er ist seit 1985 unternehmerisch in den Bereichen Medien, Eventmarketing und Projektentwicklung tätig, außerdem Inhaber und Geschäftsführer der „Villa Medica“ in Wuppertal und Berater in den Bereichen Innovation, Energie und Mobilität. Seit einigen Jahren ist er als Keynote Speaker international erfolgreich und begeistert seine Zuhörer in seiner Rolle als „Der ZukunftsMacher“ . Auch uns! Durch die ausführlichen Erklärungen der herausragenden technologischen Entwicklungen, deren Chancen und Risiken, weckte er das Interesse vieler.
Am Ende des Vortrages stellten viele Schüler und Schülerinnen, aber auch Lehrer, Fragen, wägten ab und diskutierten. Ebenso wurde im Unterricht weiter darüber debattiert.  Erwähnenswert ist, dass diese Veranstaltung nur durch Finanzierung und Sponsoring von Dax MetallForm GmbH & Co.KG möglich gewesen ist. Weitere Informationen über technische Entwicklungen, Robotik und „Schwarmmobile“ findet man in seinem Buch „Zukunft 4.1 – Wie wir die Welt digital retten oder gar nicht“. Die Schule bedankt sich herzlich bei allen helfenden Personen.
Zukunftsprognosen erstellt Herr Heynkes bezüglich der Ernährung. Da es immer mehr Menschen auf unserem Planeten Erde geben wird, wird das Wasser für Tiere und Futterpflanzen knapp. Also ist man schon seit geraumer Zeit dabei, Fleisch/Steaks  durch Stammzellen in vitro oder in Petrischalen herzustellen.
Betreffend der Mobilität wird autonomes Fahren lukrativ, da unsere jetzigen Automobile zu unrentabel auf Parkplätzen und in Garagen stehen. Autounfälle werden dann  in hohem Maße vermieden, Krankenhäuser entlastet und die vielen Autoversicherungen abgeschafft.  Herr Heynkes wirft die Überlegung in die Runde, ob es noch sinnvoll sei, einen  teuren Führerschein zu machen. Ist dies Zukunftsmusik oder schon bald Realität???
Die künstliche Intelligenz durch Roboter wurde auch angesprochen. Durch die Anhäufung von  immer mehr Wissen, werden diese Maschinen immer intelligenter. Durch diese Akkumulation von Wissen, Strategien und Intelligenz werden die Roboter uns Menschen einmal beherrschen? Ängste setzen sich beim Menschen fest.   Drohen wir die Kontrolle zu verlieren? In Europa bzw. in Deutschland müssen große Anstrengungen vollbracht werden, um überhaupt bei der digitalen Transformation mithalten zu können. Es fehlt an Voraussetzungen besonders in strukturarmen Regionen wie der unsrigen, wenn wir uns nicht abhängen lassen wollen, muss die Politik handeln, eine Weitsicht und eine verantwortliche Vorausschau vollziehen. Berufliche Chancen für die Jugend von heute sieht Herr Heynkes im digitalen Sektor und im Handwerk.
Wägen wir also Chancen und Gefahren ab und handeln wir verantwortungsvoll! Martina Frenz

 

Berufsinformationsabend – Unternehmen stellen sich Schülern und Eltern vor

Der alljährliche Berufsinformationsabend für die Schüler und Eltern der Klassenstufe 8 fand dieses Jahr schon am 20. September im Schlossbergforum der Realschule plus Cochem statt. Zahlreiche Schüler und ihre Eltern waren der Einladung von Herrn Held, Berufswahlkoordinator der Schule, gefolgt.
Die Schüler und ihre Eltern wurden über wichtige Informationen zu schulischen Praktika informiert. In der Klassenstufe 8 findet im zweiten Halbjahr das zweiwöchige Praktikum statt. Es ist wichtig, sich schon frühzeitig um eine geeignete Praktikumsstelle zu kümmern. Frau Meurer, zuständig für die schulischen Patenschaftsbetriebe, konnte wie jedes Jahr Unternehmen für die Teilnahme an diesem Informationsabend gewinnen. So hatten die Schüler und Eltern die Gelegenheit, sich bei den Betrieben zu informieren. Der ein oder andere Schüler nutzte gleich die Chance und fragte nach einem Praktikumsplatz. Die Vielfältigkeit der Berufswelt zeigte sich durch die anwesenden Unternehmen. Die Bereiche Pflege und Gesundheit, Technik, Handwerk, Handel und Industrie waren vertreten. Das heißt, für jeden „Berufstyp“ war etwas Interessantes dabei.
Auf diesem Wege bedankt sich die Realschule plus Cochem bei allen teilnehmenden Betrieben. Seit Jahren unterstützen sie unsere Schüler auf dem schwierigen und vielfältigen Weg der Berufsorientierung! Dieses Jahr waren folgende Betriebe der Einladung gefolgt: Bundeswehr Büchel, Dachdeckerbetrieb Schumacher, Firma Kampf Schneid- und Wickeltechnik, Lohmann Druck, Marienkrankenhaus Cochem, Metallform Dax, Sparkasse Mittelmosel, Westnetz sowie die Kreisverwaltung Cochem mit ihren  Ausbildungsmöglichkeiten.
Herr Sütterlin, Konrektor der Schule, stellte die Vertreter der Betriebe vor und dankte allen Beteiligten. Auch Herr Bauer, Berufsberater der Arbeitsagentur Cochem, war zum Informationsabend gekommen und informierte über seine Tätigkeiten und Angebote an der Realschule plus Cochem. Herr Brautlecht von der BBS Cochem stellte zusätzlich das Bildungsangebot an der BBS vor. Abschließend klärte Herr Held alle Fragen rund um das anstehende Praktikum der Klasse 8.
„Eine gelungene und wichtige Veranstaltung!“, so das Feedback seitens Eltern, Schüler sowie vonseiten der Betriebe.
Dieser Abend zeigte noch einmal, wie wichtig die Berufsorientierung ist und natürlich auch die Zusammenarbeit zwischen Schule und Ausbildungsbetrieben.

 

Realschüler besuchen die Ausbildungsmesse 2018

Schule und dann?!

Am 14.09.2018 wurden die Schülerinnen und Schülern der Realschule plus Cochem für Tätigkeiten in verschiedensten Berufsfeldern begeistert, während ihnen die bunte Vielfalt an Ausbildungsberufen und Dualen Studiengängen im Kreis Cochem – Zell aufgezeigt wurde.

Mit 180 Schülerinnen und Schüler der 9ten und 10ten Klassenstufe besuchten die Jugendlichen die Ausbildungsmesse, die von der Kreisverwaltung Cochem koordiniert und diesjährig an der Realschule plus Kaisersesch durchgeführt wurde. Dort erwarteten sie 47 Betriebe aus dem Bereich der Pflege, Gastronomie, Industrie, Verwaltung, Versicherungen und des Handwerks, um für ihre Fragen zur Verfügung zu stehen und sicher auch den ein oder anderen Auszubildenden für sich zu gewinnen.

Mit der jährlichen Ausbildungsmesse steuert die Kreisverwaltung Cochem in Kooperation mit den Schulen im Kreis, dem Fachkräftemangel in vielen regionalen Betrieben und Unternehmen entgegen und erschafft einen Raum für Begegnungen und die Begeisterung für das vielfältige Ausbildungsangebot direkt in unserer Nachbarschaft.

 

90 Jahre Dienst: Drei Lehrerinnen feiern Dienstjubiläum

An der Realschule plus Cochem konnten gleich drei Lehrerinnen ihr Dienstjubiläum begehen.
Adelheid Göbel konnte auf 40 Dienstjahre zurückblicken und Anke Meurer sowie Petra Walter sind seit 25 Jahren im Schuldienst.
Nach dem Studium war die gebürtige Moselanerin Adelheid Göbel zunächst viele Jahre als Lehrerin in Bleialf bei Prüm tätig und wurde 1994 auf eigenen Wunsch an die damalige Hauptschule Cochem versetzt. Mit viel Engagement und Herzblut nahm sie immer wieder die Herausforderung als Klassenleiterin an und gab beständig Impulse zur Weiterentwicklung des Bildungsganges Berufsreife. Sie gründete im Bereich Textiles Gestalten eine erfolgreiche Schülerfirma und prägt bis heute durch ihre Erfahrung maßgeblich den nach der Schulstrukturreform neu aufgebauten Fachbereich Hauswirtschaft und Soziales (HuS) mit.
Anke Meurer studierte an der Universität Koblenz-Landau die Fächer Deutsch, Arbeitslehre mit dem Schwerpunkt Hauswirtschaft und Sport. Sie begann ihre Laufbahn im Schuldienst an der früheren Grund- und Hauptschule Blankenrath und wechselte 2001 an die Klosterberg-Hauptschule nach Cochem. Ihr Einsatz erfolgte in allen Jahrgangsstufen sowohl als Klassen-  wie auch als Fachlehrerin. Sie engagiert sich besonders im Bereich der Berufsorientierung als Ansprechpartnerin für die Patenbetriebe und bereitete Ausbildungsmessen in der Schule vor. Mit großem Einsatz unterrichtet Anke Meurer derzeit Deutsch in der schulartübergreifenden Orientierungsstufe der Realschule plus und des Gymnasiums und trägt durch ihre Arbeit im Fach Hauswirtschaft immer wieder unverzichtbar zur Gestaltung des Schullebens bei.
Petra Walter trat nach ihrem Studium der Fächer Chemie und Sport und dem Referendariat 1995 ihre Planstelle an der Realschule Cochem an und zeichnet sich durch ihr großes Organisationstalent, was sie immer wieder bei der Vorbereitung und Durchführung von schulischen Veranstaltungen beweist, aus. Leidenschaftlich unterrichtet sie ihre Fächer und bildetet sich stets umfangreich fort und erwarb zusätzlich noch die Unterrichtserlaubnis im Fach Physik. Durch die Übernahme der Leitung einer Sportprofilklasse entwickelt sie zur Zeit maßgeblich dieses pädagogische Angebot der schulartübergreifenden Orientierungsstufe weiter. Für das Kollegium engagierte sich Petra Walter langjährig im örtlichen Personalrat der Schule.
Schulleiter Christian Etzkorn würdigte die Verdienste der Lehrkräfte in einer Feierstunde im Kollegium und freute sich, die Dankurkunden der Landesregierung aushändigen zu dürfen.

 

Sportprofilklasse 6e rudert auf der Mosel

Wir, die Sportprofilklasse 6e, haben schon tolle Erlebnisse gehabt, z.B. eine Fahrt ins Jump House und eine Mountainbiketour.
Besonders freuten wir uns, als wir erfuhren, dass am 23.08.18 wieder ein Event stattfinden sollte:
Rudern auf der Mosel! Gemeinsam starteten wir den aufregenden Tag mit Frau Walter, Herrn Peters und den FSJlern im Bootshaus der Rudergesellschaft in Cochem-Sehl. Nach einer Führung und einem Schnupperrudern auf Ruderergometern ging es auf das Wasser. Alle packten mit an, denn die Boote sind ganz schön schwer. Jeder hatte die Möglichkeit, die Grundschritte des Ruderns zu lernen und vor allem Spaß zu haben – und das hatten wir auch! Ein Dankeschön gilt neben der Rudergesellschaft Cochem auch Frau Scheuer, die den Tag in vielen schönen Fotos für uns festgehalten hat. Es war ein tolles Ereignis und wir freuen uns schon auf den nächsten Sportaktionstag!

 

Einschulung in der GOS Cochem

Am Montag, den 6. August wurden die neuen Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen der gemeinsamen Orientierungsstufe (GOS) der Realschule plus und des Martin-von-Cochem Gymnasiums eingeschult. Der Tag startete mit einem von 6-Klässlern mitgestalteten Gottesdienst. Anschließend begrüßten Herr Etzkorn, Leiter der Realschule plus, und Frau Koch, Leiterin des Gymnasiums die 179 neuen Schülerinnen und Schüler und deren Eltern in der Turnhalle.
Nachdem die Bläserklassen die neuen Schülerinnen und Schüler mit einem Musikstück begrüßt hatten, fieberten alle der Klasseneinteilung durch die beiden GOS-Koordinatoren Pia Franzen und Daniel Braun-Weberskirch entgegen. Insgesamt konnten in diesem Jahr acht Klassen gebildet werden, darunter zwei Bläserklassen und eine Sportprofilklasse. An den folgenden Tagen werden die Schüler/-innen mittels einer Rallye von den 9.- und 10.-Klässlern durch die Schule geführt und machen sich spielerisch mit der neuen Situation vertraut.
In den kommenden beiden Jahren werden die neu eingeschulten Schülerinnen und Schüler ihren Begabungen entsprechend mit einem vielfältigen Angebot gefördert und beraten, so dass sie sich in der 6. Klasse für eine Schulform (Realschule plus oder Gymnasium) entscheiden können, die für sie geeignet ist. Ab Klassenstufe 7 wird in den verschiedenen Bildungsgängen getrennt im stabilen Klassenverband unterrichtet. Aber auch danach sind noch Übergange in die jeweils andere Schulform möglich.
Am Gymnasium und der Realschule plus wurden auch die neuen Siebtklässler begrüßt. An beiden Schulen wurden in diesem Jahr jeweils drei 7. Klassen gebildet.

 

Achtklässler besuchen Süden Englands

Erstmalig gingen die Achtklässler der Realschule plus Cochem im April auf eine Sprachreise nach England. 74 Schülerinnen und Schüler fuhren mit sieben Begleitpersonen in das südenglische Seebad Eastbourne, um von dort aus Tagesausflüge nach London und Brighton sowie eine Entdeckungstour entlang der Küste zu unternehmen.
Nach der etwa zehnstündigen Fahrt in einem Doppeldeckerbus und der Überfahrt des Ärmelkanals auf einer Fähre, erreichte die Gruppe am Sonntagabend müde, aber voller Erwartungen den Zielort Eastbourne, wo sie bereits von den Gastfamilien erwartet wurden. Dort waren sie zu zweit oder dritt untergebracht und konnten so Einblicke in das englische Alltagsleben gewinnen.
Am nächsten Tag stand eine Klippenwanderung entlang der „Seven Sisters“, über Beachy Head (der steilsten und höchsten Klippe Englands) zurück nach Eastbourne auf dem Programm. Dort nahm die Gruppe an einer Stadtrallye teil und konnte so den Ort ausgiebig kennenlernen, bevor es wieder zurück zu den Gastfamilien ging.
Zwischen zwei aufregenden Ausflügen  nach London, tat ein Besuch der wunderschönen Küstenstadt Brighton gut. Nachdem man den Pier mit seinen Shops, Cafés und vielen Fahrgeschäften erkundet hatte, erfuhren die Schüler in einem Sightseeingbus über Kopfhörer viele interessante Fakten über das Seebad. An diesem Tag hatte die Gruppe anschließend eine lange Freizeit, die sie zum Shoppen, bummeln und entspannen am Strand nutzte, bevor es zurück nach Eastbourne ging.
Am Dienstag und Donnerstag besuchte die Gruppe dann die Weltmetropole London. Nach einer einführenden Stadtrundfahrt inklusive Guide erkundeten die Schüler die Stadt überwiegend zu Fuß, längere Strecken wurden per „Tube“ zurückgelegt. Am Dienstag wurden unter anderem die Tower Bridge, Big Ben, Buckingham Palace, Piccadilly Circus und Camdem Market erkundet, als besonderes Highlight stand am Ende eine Fahrt mit dem London Eye auf dem Programm. Donnerstags startete die Gruppe in Greenwich, sah sich den Nullmeridian an, besuchte den Greenwich Market und das ehemalige Segelschiff Cutty Sark. Nachmittags wurde der Tower of London besichtigt und am Abend trat die Gruppe ab der O2 Arena die Heimfahrt an.
Insgesamt war diese Fahrt sicherlich ein Höhepunkt im bisherigen Schulleben der Achtklässler und wird ihnen lange in Erinnerung bleiben.

 

Den eigenen Weg gehen - Schulentlassung an der Realschule plus Cochem

Das Motto „Wir müssen lernen, was zu lernen ist, und dann unseren Weg gehen“ begleitete die Abschlussklassen der Realschule plus Cochem in den letzten Wochen ihrer Schulzeit, bis sie nun mit einer Entlassfeier feierlich verabschiedet wurden. 113 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen erhielten in der festlich geschmückten Turnhalle der Schule ihr Abschlusszeugnis der Berufsreife bzw. des Qualifizierten Sekundarabschlusses I.
In der gefüllten Turnhalle begann der Festakt mit einer Besinnungsfeier. Dabei ging es um die bereits eingeschlagenen und zukünftigen Wege.  Aktuelle Songs zeigten, dass dieses Thema nicht nur Jugendliche am Scheideweg angeht, sondern auch noch im Erwachsenenalter aktuell bleibt.
Im Anschluss daran fand die Entlassfeier statt, die von Schülern der 6. bis 10. Klassen unter der Leitung von Birgit Schrader abwechslungsreich musikalisch begleitet wurde. Durch das Programm führten Sofia Franzen (10b) und Sophia Eckerskorn (10c).

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Sportprofilklasse 5e mit dem Mountainbike auf Tour

Gestartet sind wir am Kreisel in Cochem-Cond wo wir uns alle zu unserer Mountainbiketour getroffen haben. Über den Waldweg fuhren wir an der Mosel entlang nach Treis-Karden und dann den Arbeitsdienstweg hoch zum Valwigerberg. Die Auffahrt war sehr anstrengend, aber wir traten alle fest in die Pedale und kamen nach ca. 250 Höhenmetern heil oben an.
Zunächst radelten wir über einen Feldweg an Kühen und Pferden vorbei. Dann ging es bergab. Alle fanden die Abfahrt am besten.
Wir waren alle froh, als wir an der Klottener Fähre vorbei zum REWE fuhren, wo Frau Walter uns ein leckeres und verdientes Eis spendierte.
Es war ein toller Tag!
Wir bedanken uns auch bei unseren drei Begleitern aus der Klassenstufe 9, bei Herrn Braun-Weberskirch und natürlich bei unserer Klassenlehrerin Frau Walter, die alles so toll organisiert hat!
Autoren: Klara S., Joshua L., Rebecca L.