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Erster DS-Kurs der Realschule verabschiedet sich TATKRÄFTIG

Seit 2017 gibt es das Wahlpflichtfach Darstellendes Spiel an der Realschule plus Cochem. Der erste Kurs wird im Juni seinen Abschluss machen und konnte in den letzten Wochen TATkräftig Eindruck hinterlassen.

Los ging es mit der Abschiedsaufführung „Wenn du eine Tür schließt, öffnet sich eine andere“- eine Szenencollage, in der die Schülerinnen und Schüler ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit Freundschaft in den letzten Jahren verarbeitet haben. Umgesetzt haben die Theaterschüler diese Erlebnisse in selbst verfassten Texten u.a. in Form von Gedichten, Dialogen, inneren Monologen, Gedanken aus dem „Off“ usw. Diesmal hat die Gruppe auch mit Technik experimentiert, indem Projektionen die Szenen unterstützt haben.

Sehr emotional war die Diashow zu Beginn der Aufführung, die Kinderfotos der „Schauspieler“ abspielte und schon in den ersten Minuten die Eltern zum Weinen brachte. Dabei sangen die Schüler das selbst umgedichtete Lied „Lass jetzt los“ aus dem Musical „Die Eiskönigin“, begleitet am Klavier von Klassenkamerad Johannes Thölén, der eigens für seine Mitschüler das Stück eingeübt hat. Vielen Dank noch mal an dieser Stelle. Dank zu sagen gilt auch Dietmar Raber, Lehrer an der Realschule plus Cochem, der Teil der Aufführung wurde. Die DS-Schülerinnen Amelie und Jennifer haben in ihrer Szene Herrn Raber eingebaut, der es sich nicht nehmen ließ, höchstpersönlich aufzutreten und einen improvisierten szenischen Beitrag zu leisten. Der Auftritt sorgte für überraschende und humoristische Effekte. Dann war das große Finale gekommen, welches mit dem Schluss des Liedes „Lass jetzt los“ verbunden mit Freundschafts- und Theater-Fotos aus den vergangenen Jahren gekürt wurde. Ein toller Abschied: einerseits von der Schulzeit an der RS+Cochem, andererseits auch ein Abschied ihrer Theaterarbeit.

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Gartensaison auch im Schulgarten eröffnet

Die Kinder der diesjährigen Schulgarten- AG waren in den letzten Wochen schon fleißig damit beschäftigt, aus Samen Setzlinge zu ziehen und ihre Beete vorzubereiten. Das bedeutete, Unkraut zu rupfen, umzugraben und schließlich die gezogenen Setzlinge, wie Tomaten, Wirsing, Zucchini, Gurken usw. in die Beete einzupflanzen. Dank eines Gewächshauses konnten wir früh anfangen und brauchen uns um den möglicherweise noch kommenden Frost keine großen Sorgen zu machen. Im letzten Jahr wurden Kirschbäume und ein roter Weinbergspfirsichbaum gepflanzt, welche dieses Jahr zum ersten Mal blühen. In den selbst gebauten Vogelhäusschen zogen Meisen ein und brüteten ihre Jungen. Dank der in Bäumen angebrachten Fettfuttervorräte, die die Kinder im Winter den Vögeln zur Verfügung gestellt haben, ist unser Schulgarten zum Anflugpunkt von vielen Vögeln geworden, die hier auftanken können.

Auch ein Maulwurf ist bei uns zu Gast und wirft immer wieder Hügel in die Wiese. Die Kinder lernen hier den respektvollen Umgang mit allen Lebewesen und freuen sich über die gefundenen Regenwürmer, da diese ihre Beete durchgraben und die Erde beleben. Da jeder Schüler ein eigenes Beet hat, für das er oder sie zuständig ist, merken sie, dass es sich lohnt, Verantwortung zu übernehmen, wenn sie im Sommer die Früchte ihrer Arbeit ernten und zu genießen. Dass man hierbei auch noch lernt, welche Pflanzen wieviel Sonne und Wasser brauchen, ist ein schöner Nebeneffekt.

Die Kinder erledigen mit ihren Betreuern Herrn Emschermann und Frau Thees, beides Schulsozialarbeiter, auch alle anfallenden Arbeiten wie Zuschnitte von Zierpflanzen, Rasenmähen und das Sauberhalten des Gartens. Den haben sie nämlich netterweise geliehen bekommen, mit der Zusage, ihn in Ordnung zu halten.

Wer uns mit schönen Pflanzen und sonstigen Gartensachen unterstützen möchte, kann dies gerne tun. Dann einfach unter  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. melden.

 

Schülervertretung spendet an Tierschutzverein Mayen e. V.

Auch in diesem Jahr konnte die SV der Realschule plus Cochem wieder einen gemeinnützigen Verein unterstützen. Durch die alljährliche Aktion, bei der die Schülerinnen und Schüler selbst gestaltete Weihnachtskarten drucken lassen und verkaufen, kamen insgesamt 1.700 € zusammen. Einstimmig plädierte die SV dafür, diesen Erlös an den Tierschutzverein Mayen e. V. zu spenden. Paula Lehrmann, die in diesem Jahr die meisten Karten verkauft hat, wurde mit einem Amazon-Gutschein im Wert von 15 € belohnt. Die gesamte SV-AG bedankt sich herzlich für die tolle Unterstützung und das Engagement aller Schülerinnen und Schüler, ohne die eine solche Aktion gar nicht möglich wäre!

 

American Football an der Realschule plus Cochem

Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Cochem freuen sich über das weiter stark anwachsende Angebot an sportlichen Aktivitäten und Möglichkeiten.

Die Footballer der Mosel Valley Tigers der TuS Treis-Karden zeigten bei einem ersten Kennenlernen, wie professionell sie arbeiten und welche überregionalen Erfolge die Mannschaft unter der Führung ihres Headcoachs Sebastian Bach bereits erzielen konnten. Anders als beim regulären Football spielen künftig die interessierten Schülerinnen und Schüler „NFL Flag-Football“. Bei dieser besonderen Spielart ist jeder Körperkontakt unter den Spielern verboten und es gibt gemischte Teams aus Mädchen und Jungen. Der wesentliche Unterschied zum American Football besteht darin, dass die Spieler einander stoppen, indem sie sich gegenseitig Flaggen aus einem angelegten Gürtel ziehen, statt sich körperlich entgegenzustellen. Das äußerst laufintensive Spiel sorgt mit einem durchdachten System für eine Steigerung der Ausdauer, der Koordination und des Teamgeistes. „Für die Realschule plus Cochem bietet die TuS Treis-Karden mit den Mosel Valley Tigers einen wertvollen Partner, mit dem auch in Zukunft viele Projekte für unsere Jugendlichen realisiert werden“, sagt GTS-Koordinator Martin Back. Der in Deutschland immer beliebter werdende American Football hat seinen Wert für den Schulsport bereits erkennen lassen. Die jeweiligen Verbände richten zahlreiche Flag Football Turniere aus, bei denen sich Schülergruppen miteinander messen können.

 

Unsere Technik-AG sucht Nachwuchs

 

Kreissiegerin beim Vorlesewettbewerb - Herzlichen Glückwunsch!

Greta K. (6f) konnte sich beim diesjährigen Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs in Zell gegen fünf andere Konkurrenten durchsetzen. Sie konnte die Jury mit ihrem Lesevortrag aus dem Buch "Die beste Medizin" von Christine Hamill überzeugen. Greta wird nun die Gemeinsame Orientierungsstufe der Realschule plus Cochem und des Martin-von-Cochem-Gymnasiums beim Bezirksentscheid in Koblenz vertreten. Wir wünschen ihr dabei weiterhin viel Erfolg! Artikel und Foto: Anne Strehlow

 

Ausstellung: Kunst unserer Schüler in der Sparkasse zu sehen

In der Kundenhalle der Sparkasse in Cochem sind vom 11.3. bis zum 29.3.2019 Bilder und plastische Objekte unserer Schülerinnen und Schüler zu sehen. Beispielsweise wurden im Wahlpflichtfach „Gestaltung und Design“ im 9. Schuljahr Stuhlmodelle angefertigt. Die Schüler konnten für die Umsetzung ihrer zeichnerischen Ideen verschiedene Materialien wie Holz, Plastik, Textilien und Farbe verwenden. In der 10. Klasse wurden Handpuppen nach eigenen Entwürfen der Schülerinnen und Schüler genäht. Mit ihnen werden im Rahmen der Unterrichtsreihe „Darstellendes Spiel“ gruppenweise Rollenspiele zu sozialen Themen eingeübt. Mit Collagen zum Thema „Polymeer“ möchten Schülerinnen und Schüler einer Klasse 9 die Plastikverunreinigung der Meere anklagen. Im 8. Schuljahr wurden im Kunstunterricht Schuhe zeichnerisch umgestaltet. Eine Sandalette kann durch das Einfügen von Noten und einer E- Gitarre verfremdet und damit zum „ Klingen“ gebracht werden. Darüber hinaus sind Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Graffiti und Dot Painting zu sehen.

 

Lange Nacht der Sportprofilklasse

Die Sportprofilklasse 5e der gemeinsamen Orientierungsstufe des Gymnasiums und der Realschule plus Cochem hat in der Nacht vom 14.02.-15.02.2019 ein besonderes Training absolviert: Die Sportnacht. Nicht nur bei Ballspielen hatten die Kinder Freude und Erfolg, sondern auch beim Turnen, Parkour, bei der Moorhuhn Jagd und bei lustigen Outfit-Würfelspielen. Am Abend stärkten sich die Sportlerinnen und Sportler mit leckeren Würstchen, Brötchen und Obsttellern, die in der Schulküche vorbereitet wurden. Die Nacht verging wie im Flug. Um Mitternacht durfte eine kleine Pyjama Party nicht fehlen. Nach dem gemeinsamen gesunden Frühstück gingen alle erschöpft, aber glücklich nach Hause. Es war für alle eine unvergessliche und trainingsintensive Sportnacht.

 

Realschule plus wird Landesschulmeister im Gerätturnen

Bereits beim Regionalentscheid sorgte die Mannschaft der Realschule Cochem für eine Überraschung: Da die Mädchen zum ersten Mal bei Jugend trainiert für Olympia dabei waren, rechnete keiner damit, dass sie gewinnen könnten. Nach dem Sieg in Wolfstein waren sich die Turnerinnen – Janina H., Sarah H., Anna M., Paula L. und Isabella S. -  einig: Den Landesentscheid wollten sich ebenfalls gewinnen. Die Mannschaft wurde jedoch vom Pech verfolgt. Eine Woche zuvor verletzte sich Anna im Sportunterricht schwer am Finger, Janina stürzte beim Salto, Isabella lag ein paar Tage später mit einer Magenerkrankung im Bett und einen Tag vor dem Wettkampf erkrankte auch Paula, die letztendlich zu Hause bleiben musste. Die Teilnahme schien unmöglich. Da die Turnerinnen dennoch gerne hinfahren wollten, da es um die Ehre ginge, wurde schnell beschlossen, eine Schülerin aus der Sportprofilklasse mitzunehmen. Glücklicherweise erklärte sich Lena K. bereit spontan mitzufahren. Es war ihr erster Wettkampf überhaupt. Umso mehr muss gewürdigt werden, wie gut sie durch die Übungen kam. Vor allem ihre Sprunghocke über den Bock war sensationell, sodass sie hier kaum Abzüge bekam. Anna M., die ursprünglich aufgrund ihrer Verletzung nur den Balken turnen wollte, entschloss sich spontan auch an anderen Geräten zu turnen, und so zeigte sie die beste Bodenübung in diesem Wettkampf und den drittbesten Sprung! Auch Isabella S. sprang sehr sicher über den Tisch und turnte ansonsten einen sehr soliden Wettkampf. Janina H. punktete mit der zweitbesten Balkenübung des Tages. Sarah H. war an diesem Tag die Beste am Stufenbarren. Zudem waren die inoffiziellen Einzelplatzierungen der Turnerinnen, die schon seit Jahren mehrmals in der Woche bei TV Cochem Gerätturnen trainieren, herausragend: Sarah – 2. Platz, Janina – 4. Platz, Isabella – 6. Platz und Anna – 7.Platz. Nach einem langen Wettkamptag durfte das Team der Realschule Cochem die Siegerurkunde entgegennehmen. Mit einem deutlichen Vorsprung von 6 Punkten wurde es Landesschulmeister! Damit werden die Mädchen aus Cochem das Land Rheinland-Pfalz auf dem Rhein-Main-Donau-Schulcup repräsentieren. Die Trainerinnen, Annika Hofmann (die für die Schule kampfrichterte) und Agnieszka Hoepp (Realschullehrerin), waren mit den Ergebnissen sehr zufrieden und hoffen, dass die Mannschaft auch beim Finale in Nürnberg ähnliche Leistungen zeigt.

 

Sportunterricht im Freien

Die Sportprofilklasse 5e der gemeinsamen Orientierungsstufe des Gymnasiums und der Realschule plus Cochem stellt sich auf alle Wetterlagen ein. Blitzschnell wurde der Trainingsanzug gegen den Schneeanzug getauscht. Auf dem Programm standen Skigymnastik, Schneeballweitwerfen und -zielwerfen, winterliche Teamspiele und Berganläufe im Tiefschnee. Besonders toll für die Kinder war der Rückweg, der von den meisten in Bauchlage absolviert wurden ist. Es war für alle eine erlebnisreiche Sportstunde, die so schnell niemand vergisst.

 

Besuch der Landtagsabgeordneten Anke Beilstein und Benedikt Oster

Am 11. Februar 2019 hatten die Klassen 10 der Realschule Plus Cochem die Möglichkeit, sich mit den Landtagsabgeordneten Anke Beilstein (CDU) und Benedikt Oster (SPD) zu unterhalten. Aufgrund der vielen Termine der Abgeordneten verschob sich das Treffen vom 9. November auf den 11. Februar.
Auf den 9. November fällt eine Reihe von Ereignissen, die für die deutsche Geschichte als politische Wendepunkte gelten. Am 9.November 1918 wurde die Republik ausgerufen. Im Jahre 1938 wurden an diesem Tag von den Nationalsozialisten Synagogen und Geschäfte der Juden zerstört. Genau 51 Jahre später fiel die Berliner Mauer.
Schon mehrere Jahre treffen sich Abgeordnete mit Schülern, um diese Ereignisse aber auch aktuelle Sachen zu besprechen. Zwei Unterrichtsstunden lang durften die Schüler den Landtagsabgeordneten Fragen zu Ihrem Beruf, der aktuellen Situation Deutschlands und der ganzen Welt stellen. Auch das Privatleben der Abgeordneten interessierte die Schüler. Unter anderem wurde Ihre Meinung über den Brexit, Artikel 13, das Tierwohllabel, das Bürgergeld,  die Stellung zu anderen Parteien oder warum sie gerade dieser Partei beigetreten sind und vieles weitere erfragt. Die Abgeordneten beantworteten die Fragen deutlich, genau und ausführlich. Gerne hätten die Schüler mehr Fragen gestellt, aber die Zeit ging zu schnell vorbei. Deshalb wurde anschließend in den Klassen über einzelne Themen geredet. (Carolin, Schülerin der Klasse 10a)

 

Klasse 10c erfährt wie es ist, Eltern zu sein…

Die Klasse 10c der Realschule plus Cochem nahm vom 22.-25. Januar 2019 an einem „Elternpraktikum“ teil. Dieses Projekt wurde von der Schwangerenkonfliktberatungsstelle „Donum Vitae“ unterstützt.

Die Schüler bekamen im Team ein „eigenes Baby“, um es eigenverantwortlich zu betreuen. Das Real Care®Baby zeigte sehr realistisch die Bedürfnisse eines echten Säuglings.  Der gespeicherte Tagesablauf des „Babycomputers“ beruhte auf Aufzeichnungen von Eltern Neugeborener. Wenn es schreit, konnte es ausschließlich vom verantwortlichen Jugendlichen versorgt werden. Der Real Care® Baby Computer zeichnet jede Versorgung und jede unterlassene Behandlung auf.  Alle Verpflichtungen und Aufgaben, die Elternschaft mit sich bringen, müssen erfüllt werden. Genauso haben die Jugendlichen einige Tage und Nächte erlebt, was es bedeutet, rund um die Uhr verantwortlich für ein Baby zu sorgen. Ein Kind verändert das Leben der Eltern sehr, und für vier Tage konnte die 10 c in diesen „Alltag“ hineinschnuppern.  Es ging in diesem Projekt aber nicht nur um die Betreuung der Puppe. Die Schüler erhielten unter anderem auch Informationen zu den Themen:

Rauchen und Alkohol in der Schwangerschaft, Austausch  mit einer Hebamme, Schütteltrauma, Gesunde Ernährung für Mutter und Kind, Welche Kosten kommen auf mich zu, Wo bekomme ich finanzielle Unterstützung, Schwangerenberatungsstelle, Verhütung

Alle diese umfangreichen Informationen ermöglichten den Schülern eine verantwortungsbewusste Auseinandersetzung mit diesem sensiblen Thema. Ziel dieses Klassenprojektes war es, die Schüler nicht vom „Kinderkriegen“ abzuschrecken, sondern diese Entscheidung für sich bewusst zu treffen und verantwortungsbewusst zu handeln.

 

Unsere Frau Peters - 25 Jahre im Schuldienst

Am 01. Februar konnte die Realschullehrerin Nicole Peters auf 25 Jahre im Schuldienst zurückblicken. Nach ihrem Studium der Fächer Mathematik und Chemie an der Universität Koblenz-Landau absolvierte die gebürtige Westerwälderin ihr Referendariat am Studienseminar in Trier und an der Augustiner-Realschule in Hillesheim. Dort erhielt sie auch anschließend ihre erste Planstelle.
Aus familiären Gründen zog es Nicole Peters jedoch 2003 aus der Eifel nach Cochem und sie wurde aufgrund ihrer aufgeschlossenen und einfühlsamen Art schnell zu einer von der Schulgemeinschaft der Realschule plus Cochem sehr geschätzten Kollegin. Sie führte immer wieder Klassen zur Mittleren Reife und organisiert die schulischen Maßnahmen zur individuellen Förderung („Lernbüro“) der Schülerinnen und Schüler. Mit großem Engagement betreut sie in jedem Schuljahr sowohl die Mathematikwettbewerbe der schulartübergreifenden Orientierungsstufe mit dem Gymnasium als auch diejenigen für die Klassenstufen 7 bis 10 der Realschule plus. Für Schulleiter Christian Etzkorn w­­ar es daher eine Ehre, ihr nunmehr im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Dankurkunde der Landesregierung aushändigen zu dürfen.

 

Bunter Tag der offenen Tür des MvCG und der Realschule plus Cochem

Die Schulleitungen, Michaela Koch und Christian Etzkorn, sowie die Schulgemeinschaften beider Schulen freuten sich über die zahlreichen Viertklässler aus der Region, die mit ihren Eltern der Einladung zum Tag der offenen Tür beider Schulen gefolgt waren. Ihnen wurde die Gelegenheit geboten, sich über die gemeinsame Orientierungsstufe (GOS) sowie weitere Angebote beider Schulen informieren zu können.
Nach den Begrüßungsworten im Schlossbergforum und der musikalischen Einstimmung unter der Leitung von Dietmar Kiwitt konnten die Besucher das vielfältige Programm, welches die Lehrkräfte und die GOS-Leitung, Pia Franzen und Daniel Braun-Weberskirch, vorbereitet hatten, ausgiebig erkunden.
Die Besucher informierten sich je nach Interessenlage über die verschiedenen Fächer, Profilangebote und Arbeitsgemeinschaften.
Die Fremdsprachenlehrkräfte luden in Latein und in Französisch zu kleinen Theaterstücken und Mitmachgelegenheiten ein und präsentierten das bilinguale Angebot des Gymnasiums und der Realschule plus.
Bei den naturwissenschaftlichen Fächern gab es viele Stationen zum Experimentieren und Forschen. Die Wahlpflichtfächer Hauswirtschaft und Sozialwesen, Technik und Naturwissenschaft sowie Wirtschaft und Verwaltung präsentierten sich in verschiedenen Räumen und boten Leckeres zum Kosten und Neues zum Ausprobieren an.
Großes Interesse gab es auch in der Sporthalle, wo neben den Informationen zur Sportprofilklasse für die jungen Besucher eine abwechslungsreiche Bewegungslandschaft aufgebaut wurde, die zum Mitmachen einlud. Auch die offenen Proben der Bläserklassen der GOS zogen viele interessierte Gäste an. Regen Anklang fand das Ausprobieren der Instrumente für Kinder im Musiksaal, um herauszufinden, welches Instrument ihnen besonders gut liegt.
Im PC-Raum der Realschule plus stellten die Medienscouts ihre Projekte und die Fachlehrkräfte das Fach Informationstechnologie (ITG) vor.
Informationen erhielten die Besucher auch zum vielfältigen Ganztagsschulangebot, zur Schwerpunktschule und zu den verschiedenen Förderangeboten. Alle Beteiligten erlebten einen bunten und abwechslungsreichen Nachmittag.

Alle Interessierten können sich ab dem 15.02.19 bis zum 22.02.19 in den Sekretariaten des Gymnasiums und der Realschule plus von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr (freitags bis 13.00 Uhr) anmelden.
Mitzubringen sind das Halbjahreszeugnis mit Fotokopie, das gelbe und rosa Blatt aus dem Empfehlungsblock der Grundschule und die Geburtsurkunde bzw. das Stammbuch. Für die Abbuchung des Kostenbeitrages der Bläserklasse benötigen wir noch Ihre Bankverbindung (IBAN).

 

Zehntklässler erfolgreich beim Planspiel Börse

Im Wahlpflichtfach Wirtschaft und Verwaltung (WuV) nehmen unsere Schüler jedes Jahr im Herbst am Planspiel Börse der Sparkasse Mittelmosel teil. Ziel ist es, während der etwa achtwöchigen Spielzeit ein fiktives Startkapital möglichst gewinnbringend an der Börse anzulegen.
In diesem Jahr nahmen an acht Schulen 180 SchülerInnen in 53 Spielgruppen an dem Wettbewerb teil. Unter den Spielgruppen unserer Schule war das Team um Lars K., Mesut A., Leon M. und Eliah R. (Foto, alle Klasse 10a) so erfolgreich, dass sie den zweiten Platz in der Gesamtwertung erzielten.
Als Gewinn ging es am vergangenen Freitag zur Siegerehrung in die Karthalle nach Wittlich, wo neben der Preisverleihung (mit Urkunde und Geldpreis) ein ausführliches Gokartrennen mit den anderen siegreichen Teams auf dem Programm stand. Begleitet von ihrem betreuenden Lehrer Jörg Thelen erlebten die Zehntklässler dort einen aufregenden, rasanten Nachmittag, der anschließend mit dem Besuch im Burger House abgerundet wurde.
Gratulation an das siegreiche Team und vielen Dank an die Sparkasse Mittelmosel für die tolle Organisation und den unvergesslichen Nachmittag in Wittlich!

 

Sieg beim Regionalentscheid "Jugend trainiert für Olympia"

Unsere Schule stellte dieses Jahr zum ersten Mal eine Turnmannschaft für den populären Wettkampf "Jugend trainiert für Olympia". Die jungen Schülerinnen - Sarah H., Janina H., Paula L.,  Anna M. und Isabella S. - bereiteten sich auf den Wettkampf teilweise im Rahmen des Sportunterrichts, teilweise im Turnverein TV Cochem vor. Der Regionalentscheid für den Bereich Trier fand in Wolfstein statt. Es wurde an vier Geräten geturnt: Sprung, Reck, Balken und Boden. Die Mädchen konnten ihre Übungen mit Bravour abrufen und überzeugten vor allem am Boden, wo sie elegante Choreografien und beinahe fehlerlos geturnte Elemente zeigten. Die fleißigste Punktesammlerin war  Janina H., dicht gefolgt von ihren Mannschaftskameradinnen. Am Ende siegte die Cochemer Turnerinnen mit fast 20 Punkten Vorsprung! Wir hoffen, dass sie dieses hervorragende Ergebnis auch bei dem Landesentscheid in Plaidt wiederholen werden.

 

Sportprofilklasse mit Bestnoten

Seit drei Jahren wird die Sportprofilklasse an der Gemeinsamen Orientierungsstufe der Realschule plus Cochem und des Martin von Cochem Gymnasiums angeboten – Zeit für eine erste Zwischenbilanz: „Mir gefällt an der Sportprofilklasse besonders gut, dass man Sport-Aktionstage hat, dass man bisschen anspruchsvollere Sachen lernt, dass man Schwimmunterricht und zwei Stunden mehr Sport hat“, bringt es ein Schüler auf den Punkt.

Bei einer aktuellen Umfrage in der Sportprofilklasse 6e geben alle Schülerinnen und Schüler an, sehr zufrieden mit ihrer Profilwahl zu sein. Besonders gut finden sie die beiden zusätzlichen Sportstunden, die so in den Regelunterricht integriert sind, dass kein Nachmittagsunterricht anfällt.

Auch die Sport-Aktionstage kommen sehr gut an: Mountainbike-Tour, Rudertag am Bootshaus der Cochemer Rudergesellschaft, Spieleturnier, Eislaufstadion und Jumphouse bekommen Bestnoten von den Schülern. Insbesondere der regelmäßige Schwimmunterricht trägt gute Früchte, da Fünft- und Sechstklässler sich motorisch gesehen im besten Lernalter befinden und so spielerisch die verschiedenen Schwimmtechniken erlernen.

Doch auch die soziale Komponente ist der Klasse wichtig: “Ich finde diese Klasse so toll, weil man bei vielen Sportarten Kampfgeist und Teamfähigkeit braucht. Und hier wird sowas aufgebaut“, lautet ein Schülerstatement. Hilfsbereitschaft, Fair Play, Teamgeist, aber auch das Einhalten von Regeln können im Sportunterricht ideal geschult werden.

Fragt man die jungen Sportlerinnen und Sportler danach, was man als Mitglied einer Sportprofilklasse mitbringen sollte, um in einer solchen Klasse gut klar zu kommen, so nennen sie Aspekte, die auch bei der Sichtung der zukünftigen Fünftklässler alljährlich betrachtet werden: Ausdauer, Gefühl für Bewegung im Wasser, Körperspannung, Ballgefühl und vor allem Spaß an körperlicher Anstrengung, sowie vielseitiges sportliches Interesse.

Wer über diese Punkte in mindestens durchschnittlichem Maße verfügt, der kann sich für das neue Schuljahr zur Sportprofilklasse anmelden und vielleicht nächstes Jahr folgender Schüleraussage zustimmen: „Mir gefällt sehr gut, dass wir so viel Sport haben und dass man dort immer etwas Neues und Cooles lernen kann und Teamgeist zeigt!“

Beim Tag der offenen Tür am 25. Januar 2019 kann man sich von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr über die Sportprofilklasse und die weiteren Angebote der Gemeinsamen Orientierungsstufe von Realschule plus und Martin von Cochem Gymnasium vor Ort informieren.

 

Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung? Die Realschule plus in Cochem ist gewappnet

Die  Realschule plus in Cochem begegnet Problemen im Fach Deutsch mit zusätzlichen Qualifikationen. Sarah Trosdorff ist Trainerin bei Leserechtschreibschwäche (Legasthenie).

Das Hauptmerkmal einer Leserechtschreibstörung ist eine enorme Beeinträchtigung in der Entwicklung der Lesefertigkeiten, die nicht allein durch unangemessene Beschulung, das Entwicklungsalter oder Probleme des Sehvermögens erklärbar ist. Nicht immer werden solche Schwierigkeiten schon in der Grundschule deutlich. An der Realschule plus in Cochem durchlaufen alle Schüler zu Beginn der 5. Klassen in den Hauptfächern Deutsch und  Mathe einen unbenoteten Lernstandstest. Im Fach Deutsch sichten die unterrichtenden Lehrer nun die Ergebnisse und teilen die Kinder, bei denen Probleme deutlich geworden sind, in Deutschförderkurse ein. In kleinen Gruppen wird hier außerhalb des regulären Unterrichtes gearbeitet. Dafür hat Realschullehrerin Sarah Trosdorff eine Zusatzausbildung zur Trainerin bei Leserechtschreibschwäche/Legasthenie absolviert. Aufgrund dieser Qualifikation erkennt sie den Unterschied zwischen einer Legasthenie und regulären Defiziten im Fach Deutsch besser, denn der Übergang kann relativ fließend sein. Eine entsprechende Förderung der Kinder kann nur auf Grundlage einer fachlich korrekten Analyse stattfinden.  Es ist unabdingbar, zu Beginn der Kurse am Selbstwertgefühl der Schüler/innen zu arbeiten, denn häufig leiden Kinder und Jugendliche mit Lernstörungen an Selbstzweifeln und Versagensängsten. Zudem wird der Fokus nicht auf die Defizite gelegt, sondern auf das, was die Schüler/innen schon können. Die Kinder sollen Strategien an die Hand bekommen, die sie in Schule und Alltag anwenden können. Die besondere Lernatmosphäre der kleinen Kurse sorgt für gewinnbringende Ergebnisse und ein individuell zugeschnittenes Lernprogramm, von dem die Jugendlichen in der gesamten Schulzeit profitieren.

 

Wahlpflichtfach Darstellendes Spiel der Klassen 9 und 10 aus Cochem auf den Spuren von „Aschenputtel“

Im November 2018 machten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 und 10 des Wahlpflichtfaches Darstellendes Spiel der Realschule plus Cochem nach ihrem regulären Unterricht auf den Weg nach Koblenz ins Theater, um dort an einem Workshop zur Oper „La Cenerentola“ teilzunehmen. Bei der Oper handelt es sich um ein Dramma giocoso von Gioacchino Rossini, das eine zeitgemäße Darstellung von „Aschenputtel“ zeigt. Durch verschiedene theaterpädagogische Methoden konnten die Schülerinnen und Schüler in unterschiedliche Rollen des Stückes schlüpfen und wurden so mit Musik und Handlung vertraut gemacht. Dank der kompetenten Betreuung wurden Schülern Zugänge zum Theater möglich gemacht, die ihre Sinne im Hinblick auf Theater und kulturellen Dialog schärften.

Die angebotenen Workshops machten die Theaterwelt für die Schüler erfahrbar und gaben tolle Einblicke in die Theaterarbeit, die die Schülerinnen und Schüler auch für ihren eigenen Unterricht mitnehmen konnten.  So erlebten sie praxisnah Theater, durch eigenes Schauspiel, durch Zuschauen und im Anschluss durch Aufführungsanalyse – eine Bereicherung für Schüler undLehrer.

Das Angebot des Theater Koblenz ist fest in den Unterricht der Kurse des Darstellenden Spiels an der Realschule plus integriert. Theateraufführungen, Werkseinführungen, Workshops oder Schultheatertage werden gerne genutzt. So hat jeder Kurs die Möglichkeit im Laufe des Schuljahrs davon zu profitieren und seine Theatererfahrung zu ergänzen, zu erweitern und zu schärfen.

Der Theaterabend in tollem Ambiente und mit gewinnbringenden Erfahrungen machte allen Teilnehmenden Lust auf mehr.

 

GOS kürt Schulsiegerin des Vorlesewettbewerbs

Am 27.11.2018 wurde beim jährlich stattfindenden Vorlesewettbewerb der Gemeinsamen Orientierungsstufe der Realschule plus Cochem und des Martin-von-Cochem-Gymnasiums aus den Klassensiegern der Schulsieger der sechsten Klassen ermittelt. Die besten Leser vertreten ihre Schule im Februar 2019 beim Kreisentscheid.
Dieses Jahr konnten Vanessa B. (6a), Kim A. (6b), Victoria H. (6c), Luca J. (6d), Jennifer W. (6e), Greta K. (6f), Kim B. (6g) und Maja-Jolie R. (6h) als Klassensieger mit ihren guten Leseleistungen durchsetzen. Der Wettbewerb gliedert sich in zwei Runden, in denen neben einem selbst gewählten und eingeübten Text auch ein Fremdtext spontan vorgelesen wurde. Hierbei kommt es neben der Leseflüssigkeit auch auf die Lebendigkeit des Vortrags an. Neben Jugendbuchklassikern wie „Die Peppermints“ von Franziska Wonnebauer stellten die Klassensieger auch ihre eigenen Lieblingsbücher wie zum Beispiel „Die Glücksbäckerei – Das magische Rezeptbuch“ oder „In der Faulheit liegt die Kraft“ vor. Als Fremdtext diente in diesem Jahr ein Ausschnitt aus dem Jugendbuch „Hilfe, die Herdmanns kommen“ von Barbara Robinson. Greta K. konnte die Jury durch ihr lebendiges Vorlesen aus dem Roman „Elena – Sommer der Entscheidung“ von Nele Neuhaus sowie durch eine souveräne und lebhaft vorgetragene Präsentation des Fremdtextes überzeugen und sich so als Siegerin durchsetzen. Herzlichen Glückwunsch! Sie wird die Schule nun im Kreisentscheid vertreten. Alle Teilnehmer bekamen für ihre tollen Leistungen ein Buchpräsent. Für die nächste Runde, den Vorlesewettbewerb auf Kreisebene im Februar 2019, wünschen wir unserer Schulsiegerin weiterhin viel Erfolg! Text: Anne Strehlow (MvCG)

 

Begeisterte Schüler bei der Nacht der Technik

Auch die 13. Auflage der Nacht der Technik in den Räumen der Handwerkskammer Koblenz in der August-Horch-Straße hatte es in sich: Vorträge, virtuelle Reisen ins All, Shows, Mitmachaktionen, Präsentationen sowie viele Materialien rund um Ausbildung und Weiterbildung im Handwerk.
Für die Gruppe der Realschule, die zusammen mit ihrer Lehrerin den Samstag Nachmittag dort verbrachten gab es viel Interessantes zu sehen und zu hören. Ein Highlight war die Show mit Burkhardt Weiß, der auch im Fernsehen Wissenssendungen mit Experimenten moderiert.
Bei dem Versuch ein Handy wasserdicht zu verschließen wurde ein Schüler unserer Schule ausgewählt (siehe Foto oben rechts). Er stellte freiwillig sein Handy zur Verfügung....... und tatsächlich, mithilfe von nur zwei Luftballons bekam Burkhardt Weiß das Handy wasserdicht und versenkte es in einem Wasserbecken. Unser Schüler bekam nach einiger Zeit sein Handy unbeschädigt wieder.
Alles in allem hat sich der Besuch ein weiteres Mal unbedingt gelohnt und soll auch im nächsten Jahr für freiwillige wieder stattfinden.

 

Zehntklässler besuchen die Völklinger Hütte

Am Donnerstag, den 25.10.2018 besuchten die Klassen zehn der Realschule plus in Cochem die Völklinger Hütte. Nach einer langen, aber landschaftlich sehr schönen Zugfahrt folgte ein kurzer Fußmarsch zur Hütte. Schon im Vorfeld wurde im Unterricht einiges bearbeitet.

So wurde das Stahlwerk 1881 von Julius Buch gegründet. Zeitweise war die Völklinger Hütte der weltgrößte Roheisen Produzent. Im ersten Weltkrieg stockte die Produktion jedoch. Wie die Schüler erfuhren arbeiteten im zweiten Weltkrieg mehr als 12.000 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter in den Hütten. Die höchste Beschäftigungszahl lag jedoch mit 17.000 Beschäftigten im Jahr 1965. Die Hütte arbeitete allerdings zunehmend unwirtschaftlich und so erfolgte im Juli 1986 der letzte Roheisenabstich – die Hütte wurde stillgelegt.

Seit 1994 gehört dieses Industriedenkmal zum UNESCO Weltkulturerbe. In der strukturschwachen Region des Saarlandes nimmt der Tourismus zu und stützt so die Region.

Die Führungen dauerten 1,5 Stunden und das Highlight für die meisten Schülerinnen und Schüler war der Gang auf den Hochofen, wofür man allerdings schwindelfrei sein musste und aus Sicherheitsgründen einen Helm tragen musste.Kaum zu glauben, dass die Arbeiter dort Temperaturen von 70° C ausgesetzt waren und dies mit viel Tee zum Teil zwölf Stunden aushalten mussten.

Überhaupt kann man sagen die Schwerindustrie hat den Menschen körperlich und geistig unglaublich viel abverlangt.Auch die Familien in der Umgebung der Völklinger Hütte waren durch enorme Erzstäube noch bis in die siebziger Jahre stark belastet. Die Stadt Völklingen muss in ein rostrotes „Erzstaubkleid“ gehüllt gewesen sein.Eine kostenlose Zusatzausstellung zeigte den Lebensweg von Queen Elizabeth aus England mit all seinen Stationen. Auch einige persönliche Teile, wie Teetassen und Schmuckstücke wurden ausgestellt. Alles in allem kann man sagen, das ist ein durch aus interessanter Tag war, die in der Schule erarbeiteten Inhalte konnten einmal mit der Wirklichkeit abgeglichen werden. (VF)

 

Der Zukunftsmacher im Dialog mit unseren Schülern

Am 6. September 2018 hatten die 9. und 10. Klassen der Realschule plus Cochem die Möglichkeit, sich den Vortrag „die große digitale Transformation – Zukunft 4.1 von Jörg Heynkes anzuhören. Er ist seit 1985 unternehmerisch in den Bereichen Medien, Eventmarketing und Projektentwicklung tätig, außerdem Inhaber und Geschäftsführer der „Villa Medica“ in Wuppertal und Berater in den Bereichen Innovation, Energie und Mobilität. Seit einigen Jahren ist er als Keynote Speaker international erfolgreich und begeistert seine Zuhörer in seiner Rolle als „Der ZukunftsMacher“ . Auch uns! Durch die ausführlichen Erklärungen der herausragenden technologischen Entwicklungen, deren Chancen und Risiken, weckte er das Interesse vieler.
Am Ende des Vortrages stellten viele Schüler und Schülerinnen, aber auch Lehrer, Fragen, wägten ab und diskutierten. Ebenso wurde im Unterricht weiter darüber debattiert.  Erwähnenswert ist, dass diese Veranstaltung nur durch Finanzierung und Sponsoring von Dax MetallForm GmbH & Co.KG möglich gewesen ist. Weitere Informationen über technische Entwicklungen, Robotik und „Schwarmmobile“ findet man in seinem Buch „Zukunft 4.1 – Wie wir die Welt digital retten oder gar nicht“. Die Schule bedankt sich herzlich bei allen helfenden Personen.
Zukunftsprognosen erstellt Herr Heynkes bezüglich der Ernährung. Da es immer mehr Menschen auf unserem Planeten Erde geben wird, wird das Wasser für Tiere und Futterpflanzen knapp. Also ist man schon seit geraumer Zeit dabei, Fleisch/Steaks  durch Stammzellen in vitro oder in Petrischalen herzustellen.
Betreffend der Mobilität wird autonomes Fahren lukrativ, da unsere jetzigen Automobile zu unrentabel auf Parkplätzen und in Garagen stehen. Autounfälle werden dann  in hohem Maße vermieden, Krankenhäuser entlastet und die vielen Autoversicherungen abgeschafft.  Herr Heynkes wirft die Überlegung in die Runde, ob es noch sinnvoll sei, einen  teuren Führerschein zu machen. Ist dies Zukunftsmusik oder schon bald Realität???
Die künstliche Intelligenz durch Roboter wurde auch angesprochen. Durch die Anhäufung von  immer mehr Wissen, werden diese Maschinen immer intelligenter. Durch diese Akkumulation von Wissen, Strategien und Intelligenz werden die Roboter uns Menschen einmal beherrschen? Ängste setzen sich beim Menschen fest.   Drohen wir die Kontrolle zu verlieren? In Europa bzw. in Deutschland müssen große Anstrengungen vollbracht werden, um überhaupt bei der digitalen Transformation mithalten zu können. Es fehlt an Voraussetzungen besonders in strukturarmen Regionen wie der unsrigen, wenn wir uns nicht abhängen lassen wollen, muss die Politik handeln, eine Weitsicht und eine verantwortliche Vorausschau vollziehen. Berufliche Chancen für die Jugend von heute sieht Herr Heynkes im digitalen Sektor und im Handwerk.
Wägen wir also Chancen und Gefahren ab und handeln wir verantwortungsvoll! Martina Frenz

 

Berufsinformationsabend – Unternehmen stellen sich Schülern und Eltern vor

Der alljährliche Berufsinformationsabend für die Schüler und Eltern der Klassenstufe 8 fand dieses Jahr schon am 20. September im Schlossbergforum der Realschule plus Cochem statt. Zahlreiche Schüler und ihre Eltern waren der Einladung von Herrn Held, Berufswahlkoordinator der Schule, gefolgt.
Die Schüler und ihre Eltern wurden über wichtige Informationen zu schulischen Praktika informiert. In der Klassenstufe 8 findet im zweiten Halbjahr das zweiwöchige Praktikum statt. Es ist wichtig, sich schon frühzeitig um eine geeignete Praktikumsstelle zu kümmern. Frau Meurer, zuständig für die schulischen Patenschaftsbetriebe, konnte wie jedes Jahr Unternehmen für die Teilnahme an diesem Informationsabend gewinnen. So hatten die Schüler und Eltern die Gelegenheit, sich bei den Betrieben zu informieren. Der ein oder andere Schüler nutzte gleich die Chance und fragte nach einem Praktikumsplatz. Die Vielfältigkeit der Berufswelt zeigte sich durch die anwesenden Unternehmen. Die Bereiche Pflege und Gesundheit, Technik, Handwerk, Handel und Industrie waren vertreten. Das heißt, für jeden „Berufstyp“ war etwas Interessantes dabei.
Auf diesem Wege bedankt sich die Realschule plus Cochem bei allen teilnehmenden Betrieben. Seit Jahren unterstützen sie unsere Schüler auf dem schwierigen und vielfältigen Weg der Berufsorientierung! Dieses Jahr waren folgende Betriebe der Einladung gefolgt: Bundeswehr Büchel, Dachdeckerbetrieb Schumacher, Firma Kampf Schneid- und Wickeltechnik, Lohmann Druck, Marienkrankenhaus Cochem, Metallform Dax, Sparkasse Mittelmosel, Westnetz sowie die Kreisverwaltung Cochem mit ihren  Ausbildungsmöglichkeiten.
Herr Sütterlin, Konrektor der Schule, stellte die Vertreter der Betriebe vor und dankte allen Beteiligten. Auch Herr Bauer, Berufsberater der Arbeitsagentur Cochem, war zum Informationsabend gekommen und informierte über seine Tätigkeiten und Angebote an der Realschule plus Cochem. Herr Brautlecht von der BBS Cochem stellte zusätzlich das Bildungsangebot an der BBS vor. Abschließend klärte Herr Held alle Fragen rund um das anstehende Praktikum der Klasse 8.
„Eine gelungene und wichtige Veranstaltung!“, so das Feedback seitens Eltern, Schüler sowie vonseiten der Betriebe.
Dieser Abend zeigte noch einmal, wie wichtig die Berufsorientierung ist und natürlich auch die Zusammenarbeit zwischen Schule und Ausbildungsbetrieben.

 

Realschüler besuchen die Ausbildungsmesse 2018

Schule und dann?!

Am 14.09.2018 wurden die Schülerinnen und Schülern der Realschule plus Cochem für Tätigkeiten in verschiedensten Berufsfeldern begeistert, während ihnen die bunte Vielfalt an Ausbildungsberufen und Dualen Studiengängen im Kreis Cochem – Zell aufgezeigt wurde.

Mit 180 Schülerinnen und Schüler der 9ten und 10ten Klassenstufe besuchten die Jugendlichen die Ausbildungsmesse, die von der Kreisverwaltung Cochem koordiniert und diesjährig an der Realschule plus Kaisersesch durchgeführt wurde. Dort erwarteten sie 47 Betriebe aus dem Bereich der Pflege, Gastronomie, Industrie, Verwaltung, Versicherungen und des Handwerks, um für ihre Fragen zur Verfügung zu stehen und sicher auch den ein oder anderen Auszubildenden für sich zu gewinnen.

Mit der jährlichen Ausbildungsmesse steuert die Kreisverwaltung Cochem in Kooperation mit den Schulen im Kreis, dem Fachkräftemangel in vielen regionalen Betrieben und Unternehmen entgegen und erschafft einen Raum für Begegnungen und die Begeisterung für das vielfältige Ausbildungsangebot direkt in unserer Nachbarschaft.

 

90 Jahre Dienst: Drei Lehrerinnen feiern Dienstjubiläum

An der Realschule plus Cochem konnten gleich drei Lehrerinnen ihr Dienstjubiläum begehen.
Adelheid Göbel konnte auf 40 Dienstjahre zurückblicken und Anke Meurer sowie Petra Walter sind seit 25 Jahren im Schuldienst.
Nach dem Studium war die gebürtige Moselanerin Adelheid Göbel zunächst viele Jahre als Lehrerin in Bleialf bei Prüm tätig und wurde 1994 auf eigenen Wunsch an die damalige Hauptschule Cochem versetzt. Mit viel Engagement und Herzblut nahm sie immer wieder die Herausforderung als Klassenleiterin an und gab beständig Impulse zur Weiterentwicklung des Bildungsganges Berufsreife. Sie gründete im Bereich Textiles Gestalten eine erfolgreiche Schülerfirma und prägt bis heute durch ihre Erfahrung maßgeblich den nach der Schulstrukturreform neu aufgebauten Fachbereich Hauswirtschaft und Soziales (HuS) mit.
Anke Meurer studierte an der Universität Koblenz-Landau die Fächer Deutsch, Arbeitslehre mit dem Schwerpunkt Hauswirtschaft und Sport. Sie begann ihre Laufbahn im Schuldienst an der früheren Grund- und Hauptschule Blankenrath und wechselte 2001 an die Klosterberg-Hauptschule nach Cochem. Ihr Einsatz erfolgte in allen Jahrgangsstufen sowohl als Klassen-  wie auch als Fachlehrerin. Sie engagiert sich besonders im Bereich der Berufsorientierung als Ansprechpartnerin für die Patenbetriebe und bereitete Ausbildungsmessen in der Schule vor. Mit großem Einsatz unterrichtet Anke Meurer derzeit Deutsch in der schulartübergreifenden Orientierungsstufe der Realschule plus und des Gymnasiums und trägt durch ihre Arbeit im Fach Hauswirtschaft immer wieder unverzichtbar zur Gestaltung des Schullebens bei.
Petra Walter trat nach ihrem Studium der Fächer Chemie und Sport und dem Referendariat 1995 ihre Planstelle an der Realschule Cochem an und zeichnet sich durch ihr großes Organisationstalent, was sie immer wieder bei der Vorbereitung und Durchführung von schulischen Veranstaltungen beweist, aus. Leidenschaftlich unterrichtet sie ihre Fächer und bildetet sich stets umfangreich fort und erwarb zusätzlich noch die Unterrichtserlaubnis im Fach Physik. Durch die Übernahme der Leitung einer Sportprofilklasse entwickelt sie zur Zeit maßgeblich dieses pädagogische Angebot der schulartübergreifenden Orientierungsstufe weiter. Für das Kollegium engagierte sich Petra Walter langjährig im örtlichen Personalrat der Schule.
Schulleiter Christian Etzkorn würdigte die Verdienste der Lehrkräfte in einer Feierstunde im Kollegium und freute sich, die Dankurkunden der Landesregierung aushändigen zu dürfen.