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Verkehrserziehung

Fünftklässler lernen den Bremsweg einzuschätzen

„Achtung Auto“ hieß es schon am frühen Morgen für die Fünftklässler der Realschule plus in Cochem, als diese noch ein bisschen verschlafen auf dem Parkplatz hinter dem Bahnhof eintrafen. Die verkehrserziehende Maßnahme wurde vom ADAC ins Leben gerufen, um vor allem Schulkinder für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Eines der wichtigsten Lernziele ist dabei, den Kindern zu vermitteln, dass Fahrzeuge nicht sofort stehen bleiben können, sondern dass der sogenannte Anhalteweg von der Geschwindigkeit, der Reaktionszeit und der Fahrbahnbeschaffenheit abhängig ist. Herr Schmitt vom ADAC vermittelte den Schülern kein trockenes Fachwissen, sondern ließ sie in praktischen Übungen ihre eigenen Erfahrungen sammeln. Bei einem Wettlauf über zehn Meter wurden die Schüler dann auch schlagartig hellwach, denn an einer vorgegebenen Stelle sollten sie plötzlich stehen bleiben.

Schnell stellten die Kinder fest, dass der gemessene Bremsweg immerhin noch stolze 1,20 Meter betrug. Noch länger, nämlich 6,50 Meter, wurde ihr Anhalteweg, als sie nicht an einer bestimmten Stelle, sondern auf ein Zeichen hin bremsen mussten. Dann hatten alle verstanden: Auch ein Auto braucht eine bestimmte Zeit, bis es anhalten kann.
Die Sicherheit im Auto war dann auch das Thema. Die Schüler wussten Bescheid über Sicherheitsgurte und Co. Wie wichtig diese bei einer Notbremsung sein können, erfuhren die Schüler am eigenen Leib. Gut gesichert, demonstrierte der ADAC-Profi bei einer Fahrt mit 30 km/h die lebensrettende Wirkung des Gurtes. „Das war echt heftig“, sagte ein Fünftklässler nach der Vollbremsung, „man hat gemerkt, wie der Gurt einen hält, obwohl wir langsam gefahren sind.“ (Quelle: RZ Mittelmosel)
 
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