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Unsere Frau Peters - 25 Jahre im Schuldienst

Am 01. Februar konnte die Realschullehrerin Nicole Peters auf 25 Jahre im Schuldienst zurückblicken. Nach ihrem Studium der Fächer Mathematik und Chemie an der Universität Koblenz-Landau absolvierte die gebürtige Westerwälderin ihr Referendariat am Studienseminar in Trier und an der Augustiner-Realschule in Hillesheim. Dort erhielt sie auch anschließend ihre erste Planstelle.
Aus familiären Gründen zog es Nicole Peters jedoch 2003 aus der Eifel nach Cochem und sie wurde aufgrund ihrer aufgeschlossenen und einfühlsamen Art schnell zu einer von der Schulgemeinschaft der Realschule plus Cochem sehr geschätzten Kollegin. Sie führte immer wieder Klassen zur Mittleren Reife und organisiert die schulischen Maßnahmen zur individuellen Förderung („Lernbüro“) der Schülerinnen und Schüler. Mit großem Engagement betreut sie in jedem Schuljahr sowohl die Mathematikwettbewerbe der schulartübergreifenden Orientierungsstufe mit dem Gymnasium als auch diejenigen für die Klassenstufen 7 bis 10 der Realschule plus. Für Schulleiter Christian Etzkorn w­­ar es daher eine Ehre, ihr nunmehr im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Dankurkunde der Landesregierung aushändigen zu dürfen.

 

Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung? Die Realschule plus in Cochem ist gewappnet

Die  Realschule plus in Cochem begegnet Problemen im Fach Deutsch mit zusätzlichen Qualifikationen. Sarah Trosdorff ist Trainerin bei Leserechtschreibschwäche (Legasthenie).

Das Hauptmerkmal einer Leserechtschreibstörung ist eine enorme Beeinträchtigung in der Entwicklung der Lesefertigkeiten, die nicht allein durch unangemessene Beschulung, das Entwicklungsalter oder Probleme des Sehvermögens erklärbar ist. Nicht immer werden solche Schwierigkeiten schon in der Grundschule deutlich. An der Realschule plus in Cochem durchlaufen alle Schüler zu Beginn der 5. Klassen in den Hauptfächern Deutsch und  Mathe einen unbenoteten Lernstandstest. Im Fach Deutsch sichten die unterrichtenden Lehrer nun die Ergebnisse und teilen die Kinder, bei denen Probleme deutlich geworden sind, in Deutschförderkurse ein. In kleinen Gruppen wird hier außerhalb des regulären Unterrichtes gearbeitet. Dafür hat Realschullehrerin Sarah Trosdorff eine Zusatzausbildung zur Trainerin bei Leserechtschreibschwäche/Legasthenie absolviert. Aufgrund dieser Qualifikation erkennt sie den Unterschied zwischen einer Legasthenie und regulären Defiziten im Fach Deutsch besser, denn der Übergang kann relativ fließend sein. Eine entsprechende Förderung der Kinder kann nur auf Grundlage einer fachlich korrekten Analyse stattfinden.  Es ist unabdingbar, zu Beginn der Kurse am Selbstwertgefühl der Schüler/innen zu arbeiten, denn häufig leiden Kinder und Jugendliche mit Lernstörungen an Selbstzweifeln und Versagensängsten. Zudem wird der Fokus nicht auf die Defizite gelegt, sondern auf das, was die Schüler/innen schon können. Die Kinder sollen Strategien an die Hand bekommen, die sie in Schule und Alltag anwenden können. Die besondere Lernatmosphäre der kleinen Kurse sorgt für gewinnbringende Ergebnisse und ein individuell zugeschnittenes Lernprogramm, von dem die Jugendlichen in der gesamten Schulzeit profitieren.

 

90 Jahre Dienst: Drei Lehrerinnen feiern Dienstjubiläum

An der Realschule plus Cochem konnten gleich drei Lehrerinnen ihr Dienstjubiläum begehen.
Adelheid Göbel konnte auf 40 Dienstjahre zurückblicken und Anke Meurer sowie Petra Walter sind seit 25 Jahren im Schuldienst.
Nach dem Studium war die gebürtige Moselanerin Adelheid Göbel zunächst viele Jahre als Lehrerin in Bleialf bei Prüm tätig und wurde 1994 auf eigenen Wunsch an die damalige Hauptschule Cochem versetzt. Mit viel Engagement und Herzblut nahm sie immer wieder die Herausforderung als Klassenleiterin an und gab beständig Impulse zur Weiterentwicklung des Bildungsganges Berufsreife. Sie gründete im Bereich Textiles Gestalten eine erfolgreiche Schülerfirma und prägt bis heute durch ihre Erfahrung maßgeblich den nach der Schulstrukturreform neu aufgebauten Fachbereich Hauswirtschaft und Soziales (HuS) mit.
Anke Meurer studierte an der Universität Koblenz-Landau die Fächer Deutsch, Arbeitslehre mit dem Schwerpunkt Hauswirtschaft und Sport. Sie begann ihre Laufbahn im Schuldienst an der früheren Grund- und Hauptschule Blankenrath und wechselte 2001 an die Klosterberg-Hauptschule nach Cochem. Ihr Einsatz erfolgte in allen Jahrgangsstufen sowohl als Klassen-  wie auch als Fachlehrerin. Sie engagiert sich besonders im Bereich der Berufsorientierung als Ansprechpartnerin für die Patenbetriebe und bereitete Ausbildungsmessen in der Schule vor. Mit großem Einsatz unterrichtet Anke Meurer derzeit Deutsch in der schulartübergreifenden Orientierungsstufe der Realschule plus und des Gymnasiums und trägt durch ihre Arbeit im Fach Hauswirtschaft immer wieder unverzichtbar zur Gestaltung des Schullebens bei.
Petra Walter trat nach ihrem Studium der Fächer Chemie und Sport und dem Referendariat 1995 ihre Planstelle an der Realschule Cochem an und zeichnet sich durch ihr großes Organisationstalent, was sie immer wieder bei der Vorbereitung und Durchführung von schulischen Veranstaltungen beweist, aus. Leidenschaftlich unterrichtet sie ihre Fächer und bildetet sich stets umfangreich fort und erwarb zusätzlich noch die Unterrichtserlaubnis im Fach Physik. Durch die Übernahme der Leitung einer Sportprofilklasse entwickelt sie zur Zeit maßgeblich dieses pädagogische Angebot der schulartübergreifenden Orientierungsstufe weiter. Für das Kollegium engagierte sich Petra Walter langjährig im örtlichen Personalrat der Schule.
Schulleiter Christian Etzkorn würdigte die Verdienste der Lehrkräfte in einer Feierstunde im Kollegium und freute sich, die Dankurkunden der Landesregierung aushändigen zu dürfen.

 

Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an der Realschule plus Cochem

Junge engagierte Menschen zwischen 16 und 26 Jahren können sich an der Realschule plus Cochem für ein Freiwilliges Soziales Jahr bewerben!

Für ein Jahr arbeiten die Freiwilligen an einer Ganztagsschule mit, unterstützen die Lehrerinnen im Unterricht und bei der Aufsicht, betreuen die Kinder beim Mittagessen oder bei den Hausaufgaben, begleiten das Nachmittagsangebot und können gegebenenfalls sogar eine eigene AG anbieten. Auch die Mitarbeit in der Verwaltung, technische Aufgaben oder die Unterstützung des Hausmeisters können die vielfältigen Tätigkeitsfelder ergänzen. Dabei ist es egal, ob man einfach Lust hat, etwas Sinnvolles zu tun, ob man ein Lehramtsstudium, einen anderen pädagogischen Beruf anstrebt oder das FSJ als tolle Möglichkeit sieht, das Berufsleben kennenzulernen und sich im pädagogischen Feld zu testen. Als Freiwilliger erhält man ein monatliches Taschengeld in Höhe von 320 € zzgl. 20 € für Verpflegung, ist sozialversichert und nimmt an insgesamt 25 Bildungstagen teil, in denen notwendiges Wissen und Kompetenzen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vermittelt werden.
Interessierte informieren und bewerben sich über das Kulturbüro Rheinland-Pfalz – Träger des FSJ – unter www.fsj-ganztagsschule.de oder direkt bei der Realschule plus Cochem unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
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